Gedicht 161-180 - scholz-manfred.de

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-161-   Elefant             „der Theatertraum“

-162-   Elefant             „den Essay-Bankrott“

-163-   Elefant             „wehrt Störung ab“

-164-   Elefant             „wie glauben?

-165-   Elefant             „der Aufstieg“

-166-   Elefant             „Prophet Amos“

-167-   Elefant             „der Hahnenschrei“

-168-   Elefant             „immer Trinken?

-169-   Elefant             „die Fußkorrektur“

-170-   Elefant             „gute Augen“

-171-   Elefant             „will Sternenstaub“

-172-   Elefant             „Wasser des Lebens“

-173-   Elefant             „Sternenstaub bleibt“

-174-   Elefant             „keine Entscheidung“

-175-   Elefant             „Ende der Menschenherrschaft“

-176-   Elefant             „Was heißt, wollte?“

-177-   Elefant             „der schwarze Balken“

-178-   Elefant             „warten auf das Paradies“

-179-   Elefant             „falsche Politik“

-180-   Elefant             „bei Gefahr bestehen“


-161- „der Theatertraum“

 

Der Elefant sagte, mon amour,

ich gehe auf Theatertour.

Man kann von mir wohl erwarten,

ein Superfest der Sinne starten.

 

Ich werde spielen, dabei Pfeifen,

auch der Tanz mit einem Reifen.

Das der gekonnte Trompetenschall

durch den ganzen Saal auch hall.

 

Ich werde zitieren in ungewohnter Weise,

geistig nehm` ich das Publikum auf eine Reise.

Sie werden das Entzücken sehr genießen,

bei Frauen werden Tränen reichlich fließen.

 

Ich will der Held sein auf den Brettern,

auch nicht vergessen, `mal zu wettern.

Es wird so gehen sehr profunde,

dass alle Jauchzen in der Runde.

 

Der Karl sagt, nun halt `mal endlich an,

das will doch wirklich gar kein Mann.

Was dir Elefant da steigt im Kopfe hoch,

das ist für uns doch alle doof.

 

Nun schlaf‘ dich erst mal richtig aus,

ab morgen sagst du, eiderdaus!

In dir hat die Phantasie gerauscht,

du warst darauf wie ausgetauscht.

 

Ja lieber Karl, du hast so Recht,

ein Elefant kann so etwas nicht, das echt.


-162- „den Essay-Bankrott“

 

Der Elefant der sagte, ne, ne, ne

Du Karl das war nichts mit dem Essay.

Du hast dich dabei so verhaspelt,

hast das Süßholz nur geraspelt.

 

Zum Thema fehlt die strigente Form,

alles erwähnst du immer, so von vorn.

Ich muss dir leider nun doch sagen,

du wirfst ja immer auf, nur Fragen.

 

Du wolltest doch den Preis erringen,

dich in der Schreibzunft vorwärts bringen.

Du hast das Genre nicht erweitert,

für mich bist du vollauf gescheitert.

 

Nun lass` mal Elefant, es hat doch Tiefe,

ich mich persönlich dafür verbriefe.

Mein Standpunkt ist mehr hochgradig,

jetzt machst du alles mir sehr madig.

 

Ich schlage vor, das wird neutral geprüft,

ob ich mich gedanklich, so verlief.

Vielleicht isst du erst mal Karotten,

bevor du weiter gehst, mit Spotten.


-163- „wehrt Störung ab“

 

Der Elefant der sagt, so wie ihr mich kennt,

bin ich doch für alle eloquent,

doch meine Struktur, so meine Art,

gleicht einem beachtlichen Konglomerat.

 

Auf der Klaviatur gilt es das Spiel zu wagen,

`mal in Moll,` mal in Dur anschlagen.

Ja mein Wissensstand ist groß,

ich bediene die Klaviatur famos.

 

Doch immer greift ins Repertoire,

der Karl, der gönnt mir nicht die Wahl.

Er will doch immer besser sein, als ich,

doch zugeben, das kann er nicht.

 

So muss ich leben mit Einschränkung,

bei jedem Spiel geschieht die Kränkung.

Jetzt fange ich an zu kooperieren,

den Karl muss ich noch informieren.

 

Ich denke, wir machen gemeinsam Spiel,

dann bleibt dem Karl, der Zeit nicht viel.

Er muss sich dann mehr konzentrieren,

mit Händen spielen wir, mit allen Vieren.


-164- „wie glauben?“

 

Der Elefant der sagt, man hatte mal gesehen,

es konnte jemand über das Wasser gehen.

Es war die Zeit von großen Dingen,

das was das, was uns nicht will gelingen.

 

Es war die Zeit mit starkem Glauben,

den der Ungläubige will uns rauben.

Es war die Zeit von groß Erwarten,

und das für Menschen, aller Arten.

 

Was bleibt uns, darüber nachzudenken,

den Glauben in das Herz versenken.

Vom Senfkorn des Glaubens wird gesprochen,

damit wird Unvermögen aufgebrochen.

 

Es gilt diesen Glauben mehr zu stärken,

nicht nur mit Worten, mehr mit Werken.

Ich merke schon, er wird stabiler,

mit festem Glauben, bin ich agiler.

 

Der Elefant erkennt mit dem Geschehen,

es gilt den Glaubensweg zu gehen.

Jedoch die Richtung ist zu halten,

sonst fällt man in die Unglaubens-Spalten.

 

Hebräer 11:6

Matthäus 14:25,28


-165- „der Aufstieg“

 

Der Elefant, der wollte eine Leiter,

er wollte nach oben, immer weiter.

Doch meistens war diese ihm zu kurz,

zu weit nach oben, führte dann zum Sturz.

 

Dennoch gibt es die Leiter, ganz nach oben,

sie ist zum Himmel hochgeschoben.

Im Traum war sie auch wunderschön,

der Jakob hat sie schon geseh`n.

 

Die Stufen aufwärts musst du gehen,

dann kannst du von jeder Sprosse sehen,

was unter dir, dir war verborgen,

die gewonnene Höhe, mildert Sorgen.

 

Ganz allmählich hast du es verspürt,

wohin diese Leiter wirklich führt.

Der Elefant, es nicht muss erklären,

erhöhte Einsicht, wird es dich lehren.

 

So will dir der Elefant zurufen,

verharre nicht auf unteren Stufen.

Nutze die Zeit, steige aufwärts, steil,

dann ist Erkenntnis dir zum Heil.

 

1. Mose 28:12


-166- „Prophet Amos“

 

Der Elefant nach Wiedergutmachung gefragt,

sagt, ich muss zurück, was einst gesagt.

Zu den Propheten, die Gelobten,

die dazu mit starken Worten tobten.

 

Als Amos kam, da war so keine Ahnung,

der gab dem Volke starke Mahnung.

Weil die Menschen frech und sehr verkehrt,

sind sie das Leben auch nicht wert.

 

Selbst wenn ihr wollt, euch oben zu verstecken,

oder der Meeresgrund soll euch verdecken,

ja wenn ihr denkt, ihr seid nicht zu kriegen,

das Schwert wird über euch doch siegen.

 

Was Amos sagt, vom Elefant wurde vernommen,

mit Bosheit werdet ihr umkommen.

Die Botschaft war tiefgehend traurig,

des Amos Worte sind gerecht, doch schaurig.

 

Amos 9:4


-167- „der Hahnenschrei“

 

Der Elefant sagte zum Freund Karl,

Karl du zeigst gar kein Elan.

Ich sage dir, geh `härter ran,

hier die Geschichte von dem Hahn.

 

Einmal krähte einst der Hahn,

für Verrat war das Alarm.

Verrat ist doch ein schweres Vergehen,

der war beim Petrus klar zu sehen.

 

Hähne gehören zu den Federtieren,

kann man mit ihnen etwas kapieren?

Es ist doch seltsam, doch höre hin,

damals der Schrei, er hatte Sinn.

 

Der Petrus obwohl doch voll gescheit,

er legte ab den falschen Eid.

Er log, dann war` es vorbei,

darauf so hörte er den Hahnenschrei.

 

Der ging ihm durch das Gebein,

fortan sollte er verloren sein.

Er musste  lernen, er war schwach,

später sah man ihm das nach.

 

Was macht der Schrei denn allen klar,

und sagt, dass Feigheit Sünde war.

So denke nun beim Hahnenschrei,

ich will die Wahrheit, bleibe dabei.

 

Matthäus 26: 74,75


-168- „immer trinken?“

 

Der Elefant nur wider Willen,

nahm er sie, des Arztes Pillen.

Die Pillen sollten ihn entwässern,

den Blutdruck sollte das verbessern.

 

Man sage anderseits, viel trinken,

die Nieren dürfen nicht versinken,

in Schlacken oder gar in Schlamm,

sonst stirbst du nämlich, irgendwann.

 

Was davon soll ich tun, was ist wichtig,

ist Wasser lassen oder trinken richtig?

Ich weiß nicht, es ist mir ein Graus,

das Wasser rein, dann wieder raus.

 

Auf die Toilette nur zu pendeln,

dabei das Wasser nur zu handeln.

Ich will doch nicht nur immer müssen,

auch ruhig `mal am Tische sitzen.

 

Das alles Ärzte haben nicht bedacht,

dem Elefanten, das viel Arbeit macht.

Die Flüssigkeit bekommt `ne Pause,

ich geh `nicht zum Arzt, bleibe zu Hause.


-169- „die Fußkorrektur“

 

Der Elefant sagt, der Fuß macht nicht mit,

der ist nach innen abgeknickt.

Der verschiebt durch seine miese Lage,

mir das Kreuz, das ist nicht grade.

 

Der krumme Rücken macht mir Sorgen,

die Füße muss ich mal` einnorden.

Die Einlagen sind zu vermessen,

ein Fußbett brauche ich, unterdessen.

 

Der Abdruck, der von mir genommen,

ist doch äußerst unvollkommen.

Die Lasten fußen alle satt,

auf einer Fläche, die zu platt.

 

Jetzt heißt es, das zu austarieren,

die Fläche heißt das, minimieren.

Die Einlage muss es ausgleichen,

mit Ausfräsungen der Sohle zu erreichen.

 

Der Elefant ist konsterniert,

es ist nun doch schnell kapiert.

Ein Fuß ist nur so richtig schick,

wenn er hat so keinen Knick.


-170- „gute Augen“

 

Der Elefant sagt, mir ist es klar,

ich sehe nicht, wie es mal war.

Meine Augen sind verschwommen,

so richtig wird nichts wahrgenommen.

 

Der Arzt sagt, das ist wichtig,

die Linsen müssen krümmen richtig.

Das alles ist doch kein Problem,

bald wieder kannst du richtig seh`n.

 

Wir tauschen aus, was jetzt ist müde,

mit neuen Linsen, die solide.

Die haben dann die richt`ge Krümmung,

dann ist sie wieder da, die Stimmung.

 

Der Elefant sagt dazu, ok.,

es ist doch wichtig, dass ich seh.

Ein Tausch der Augenoptik im Detail,

das ist für mich ganz einfach geil.

 

Dann kann ich Möhren besser packen,

trete den Anderen nicht auf die Hacken.

Sehe vielleicht so wie ein Falke,

kann auch besser sehen, wenn ich talke.

 

Ein Elefant, der gut sieht, ist kein Blinder,

der sieht dann auch, was steckt dahinter.


-171- „will Sternenstaub“

 

Der Elefant meint, wenn ich fest nur glaub`,

fällt auf mich der Sternenstaub.

Dann gehe ich auch nicht mehr fehl,

ich funkle, dann wie ein Juwel.

 

Ich habe nunmehr die höheren Weihen,

ich bin nicht mehr bei den Glaubenslaien.

Das Übermenschliche ist mir beschieden,

der Zweifel ist wie ausgetrieben.

 

Ich wollte immer schon erkennen,

wieso die Sterne auch verbrennen.

Wieso sie dabei so leuchtend glühen,

und wieso sie Sternenstaub versprühen.

 

Ich glaube, das machen sie, zum Glück,

sonst fehlt uns für das Glück ein Stück.

Als Elefant wird mir das Herz erhoben,

es ist für mich, als fliege es nach oben.

 

Dort holt das Herz direkt vom Stern,

den Staub, den habe ich so gern.

Das ist die Zeit, die mich beglückt,

dann bin ich wie vom Stern ein Stück.


-172- „Wasser des Lebens“

 

Der Elefant sah, wie das Wasser floss,

er sah, das Wasser man genoss.

Es brachte Leben, wo sonst Verdruss,

es war ein Leben spendender Fluss.

 

Doch man musste auch hingehen,

sonst konnte Leben nicht geschehen.

Wenn man abseits davon nur blieb,

war der Fluss sehr schnell versiegt.

 

Die Beweglichkeit, die uns zu eigen,

müssen wir beizeiten zeigen.

Wenn Wasser und das Leben fließen,

sollte man es schnell genießen.

 

Der Elefant, wollte nicht unverstanden,

das Leben lassen, es versanden.

Drum freute ihn der Fluss, so kühl,

er trank davon und das sehr viel.

 

Er blühte auf, klug und individuell,

vergaß manch Ungemach sehr schnell.

Er schöpfte, trank und wurde frei,

er wusste das, es geht so schnell vorbei.

 

Offenbarung 22:1,2


-173- „Sternenstaub bleibt“

 

Der Elefant sagt, es ist hier nicht erlaubt,

dass ungebremst wird rumgestaubt.

Der Karl sagt, es ist der Staub der Sterne,

da sagt der Elefant, ja diesen mag ich gerne.

 

Jetzt erkenne ich erst, mit Genuss,

zum Freude bringen, ist der ein Muss.

Wenn Sternenstaub an dir du siehst,

du Lebensfreude dann genießt.

 

Der Sternenstaub darf nicht verschwendet,

denn jedes Staubkorn wird verwendet.

Es glitzert, funkelt an dir sehr schnell,

und macht sich auch ganz ideell.

 

So wird aus dir ein Unikat,

sehr elitär und sehr apart,

so richtig grazil dich anzuseh`n,

du wirst gesehen, als sehr schön.

 

Karl sagt, der Staub fällt entweder,

langsam auf dich, wie eine Feder,

oder duftig, wie in Wolken, weich,

der Sternenstaub macht wirklich reich.


-174- „keine Entscheidung“

 

Der Elefant sagt, Karl bin ich nichts wert,

ich denke, ich mache viel verkehrt.

Ich hätte es gewusst, doch jetzt genauer,

ich wollte herrschen  `mal im Tower.

 

Der Karl sagt, leider ist so deine Art,

du bist einfach nicht sehr hart.

Wenn du hoch willst, in der Hierarchie,

benimm dich einfach, wie ein Vieh.

 

Tritt auf Andere doch richtig drauf,

dann nimmt dein Aufstieg den Verlauf.

Würge und presse wie kein Zweiter,

das bringt spontan dich weiter.

 

Wenn du täglich das Höhere erreichst,

werden die Anderen richtig weich.

Sie küssen dir zum Schluss die Schuhe,

von der Konkurrenz hast du dann Ruhe.

 

Lieber Karl, ich finde deinen Rat perfide,

das alles macht mich doch sehr müde.

Vielleicht ist das Tower-Leben auch schal,

den Aufstieg überlege ich mir noch einmal.


-175- „Ende der Menschenherrschaft“

 

Der Elefant fand, wie ist diese Welt,

ich sehe sie, wie auf den Kopf gestellt.

Die gesamte Welt derer, die regieren,

sind heute die, die sich blamieren.

 

Sie können es nicht, Ost noch West,

sie geben aller Struktur den Rest.

Weil sie nicht redlich mehr regieren,

ist das System am Kollabieren.

 

Es atmet schwer in dieser Phase,

ein Modergeruch steigt in die Nase.

Die Schuld schiebt man einander zu,

es herrscht der Krieg, gibt nicht Ruh.

 

Das Digitale hat auch nichts gemacht,

trägt dazu bei, dass es mehr kracht.

Es herrscht die totale Verwirrung,

fest steckt der Mensch in der Verirrung.

 

Ich Elefant, ein Tier der Herde,

frag mich, wie wird es mit der Erde.

Als der Mensch war weniger schlau,

war`s besser, das weiß ich genau.

 

Wir Elefanten müssen herrschen,

vorbei die Zeit mit diesen Ärschen.

Deren Gehirne total sind ramponiert,

der Menschenherrschaft, abgeschmiert.

 

Prediger 8:9


-176- „Was heißt, wollte?“

 

Der Elefant, der sagte mal dem Karl,

der Heinz, der ist nicht ganz normal.

Der sagt nur immer, dass er wollte,

ich finde er macht nicht, das was er sollte.

 

Der Heinz, der wollte groß voran drängen,

doch er blieb bei wollte leider hängen.

Karl ich glaube, ja ich wette,

der Heinz der sagte auch, ich hätte.

 

Auch das Wort, es könnte mal,

war die Art, die Heinz empfahl.

Die Formulierung, mal probieren,

war das, was Heinz tat imponieren.

 

Bei allem war sehr viel gedacht,

doch all das, hat zu nichts gebracht.

Das Bestimmte, ja das mache ich,

bekam dabei keinerlei Gewicht.

 

So blieb es bei dem Konjunktiv,

das war der Weg, auf dem nichts lief.

Die Zeit der Taten ging vorbei,

es blieb beim Ungefähren einerlei.

 

So schloss sich dann das Leben ab,

auch Dauerwünsche machen schlapp.

Der Elefant sagt, er ist nicht wie wir,

bei uns zählt das Heute und das hier.


-177- „der schwarze Balken“

 

Der Elefant sagt, was zuerst ich nicht sah,

den Balken, doch trotzdem war er da.

Zuerst war er so gar nicht zu bemerken,

doch langsam tat er sich verstärken.

 

Der Balken war schwarz und er stand,

einfach immer da, er nicht verschwand.

Ein jeder hatte einen solchen Balken,

ob jung er war, oder bei den Alten.

 

So schleppte jeder diesen durch das Leben,

das hinderte sehr daran, im frei bewegen.

Den Balken wurde keiner los,

er traf sie alle, ob klein, ob groß.

 

Der wurde schmerzlich doch empfunden,

er scheuerte und verursachte die Wunden.

Erst als man das Leben nicht mehr sah,

erst dann, war der Balken nicht mehr da.


-178- „warten auf das Paradies“

 

Der Elefant fragt, wer kommt in Not,

der Karl sagt, doch keinesfalls der Tod.

Der hat die Zeit, so ist das eben,

der Tod, der hat das ewige Leben.

 

Karl meinst du, der ist zu mächtig,

der kann warten, so bedächtig.

Auf jeden Fall kann er verweilen,

denn schließlich alle zu ihm eilen.

 

Der Elefant sagt, der Tod ist ein Meister,

ja, er ist so ruhig, doch ein Dreister.

Er lässt sich zeitlebens wenig sehen,

doch wirklich, er begleitet dich im Gehen.

 

Karl, kann ich trickreich ihm entgehen,

nein, er wird immer nach dir sehen.

Es wird gesagt, ein König ist der Tod,

dem Leben sprach er aus, sein Verbot.

 

Karl mir fehlen dafür einfach die Waffen,

um den Tod mir fort zu schaffen.

Du Elefant musst weiter warten,

auf das Paradies, den ewigen Garten.

 

Den Tod zu besiegen, ist doch ein Muss,

mir wurde gesagt, das macht der Christus.

Dann kommt der Tod in Not,

weil Christus macht den Tod dann tot.

 

Offenbarung 21:4


-179- „falsche Politik“

 

Der Elefant sagte dem Karl, ich ahne,

dass das Unglück mir jetzt nahe.

Es wird eingebrochen und geklaut,

das Ganze geht auf keine Haut.

 

Der Staat und auch die Polizei,

sind eifrig und doch schwach dabei.

Die Polizei lässt er ins Leere laufen,

zum Bürgerschutz nicht zu gebrauchen.

 

Der Bürger wundert sich doch mehr,

einst war es die staatliche Gewähr.

Leider kann man über ihn nur lächeln,

bei Gefahr sie nur noch schwächeln.

 

Die Beschäftigung und Rettung dieser Welt,

hat ihnen wohl den Blick verstellt.

Ob Flüchtling oder all die Müden,

weltweit wollen machen sie zufrieden.

 

Das führt zum Vergessen ihrer Leute,

sie finden nicht zu dem, was hier und heute.

Sie haben das eigene Volk vergessen,

es gelten nur die Fremdinteressen.

 

Karl, so wird es auch nicht weitergehen,

ein Ende dieser Sicht ist nicht zu sehen.

Es wendet sich das Blatt rapide,

solch eine Politik ist nicht solide.


-180- „bei Gefahr bestehen“

 

Der Elefant sah in die große Weite,

er sagte Karl, bleibe an meiner Seite.

Es kommt ein Tief vom Polar,

es ist so stark und sonderbar.

 

Karl wir müssen uns nun verbergen,

ähnlich wie bei den sieben Zwergen.

Können keine Angriffsfläche lassen,

damit die Stürme uns nicht erfassen.

 

Der Elefant sagt, leider ich mit meiner Größe,

gebe mir hier eine persönliche Blöße.

Du Karl, kannst machen dich sehr klein,

das gelingt mir nicht, wie du zu sein.

 

Was einerseits ein großes Plus,

führt anderseits doch zum Minus.

Was bisher für uns war, ein Ausgleich,

macht unsere Beziehung nun sehr weich.

 

Bei dieser Gefahr leg ich mich flach,

du Karl, du machst das einfach nach.

Da bieten wir, wenig Angriffsfront,

so parieren wir`s gemeinsam, sehr gekonnt.

 

Hat das Unglück, genommen den Verlauf,

gemeinsam stehen wir dann auf.

Und freuen uns, wie kleine Kinder,

solch eine Erfahrung, macht uns gesünder.

 

Der Karl sagt, mit Elefanten so gemeinsam,

ist man doch niemals wirklich einsam.

Der große Freund, so mit dem Kleinen,

kann richtig dosiert, in der Not vereinen.