Gedicht 101-120 - scholz-manfred.de

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-101-   Elefant              „versteht nicht“

-102-   Elefant              „ändert sich, wie?“

-103-   Elefant              „verliert die Arbeit“

-104-   Elefant              „Wissenschaft verstehen“

-105-   Elefant              „spielt unkontrolliert“

-106-   Elefant              „packt selbst an“

-107-   Elefant              „schlechter Umgang“

-108-   Elefant              „ist verkehrsgefährlich“

-109-   Elefant              „kommt nochmal davon“

-110-   Elefant              „das Jagdversagen“

-111-   Elefant              „ein Gewinner sein“

-112-   Elefant              „sucht Ehrlichkeit“

-113-   Elefant              „im Geschlechterkampf“

-114-   Elefant              „nichts mit Flüchten“

-115-   Elefant              „bekämpft ADHS“

-116-   Elefant              „wie viele Windräder?“

-117-   Elefant              „stolz auf Zähne“

-118.   Elefant              „fragt die Bayer AG.“

-119-   Elefant              „hat Salzkraft“

-120-   Elefant              „wird den Nazi nicht los“


-101- „versteht nicht“

 

Der Elefant sagte, es ist jetzt Zeit,

zu sprechen über das Wort Ewigkeit.

Hast du z.B. wieder keine Zeit,

bist du nicht in der Ewigkeit.

 

Die Ewigkeit ist immer da und gegenwärtig,

im ewigen Leben wirst du nicht fertig.

Es drängt ja kein Termin, der muss gehalten,

du kannst fortan zeitloses gestalten.

 

Das Ewig und das Zeitlos sehen,

verneint das Kommen und das Gehen.

So auch das Geboren und das Sterben,

dabei das Erwerben und das Erben.

 

Zu dem Begriff, wir haben keine Erfahrung,

dafür benötigen wir die Offenbarung.

Die Ewigkeit, die wir nicht können so verstehen,

zwingt uns das kleine Stück zu gehen.

 

Das ist ein kurzes Stück auf dieser Erde

und jeder denkt, dass daraus ewig werde.

Doch der Elefant in der Gedankenschleife,

sagt, für mich zu schwer, ich nicht begreife.


-102- „ändert sich, wie?

 

Der Elefant sagt „rien ne va plus“,

ich bin ein selten dummes Vieh.

Mein ganzes Sinnen und auch Trachten,

mir selbst die Schwierigkeiten machten.

 

Ich wollte immer das Gerechte,

und dachte, dass das jeder möchte.

Statt mich für einen Vorteil zu verbiegen,

ließ ich den Vorteil einfach liegen.

 

Nun mach ich es doch sehr anders,

man dachte nicht, dass ich das kann das.

Nun bin ich nicht mehr so genau,

was ich so mach, interessiert doch keine Sau.

 

Meine Gesundheit ist erwacht, ja auch genesen,

die Anderen fressen jetzt die Besen.

Ich habe einfach meinen Pol verlegt,

habe mich durchaus fortschrittlich bewegt.

 

Es geht nun vorwärts, wie bei allen,

die nicht dem Idealen sind verfallen.

Ich muss nicht mehr sagen „rien ne va plus“,

es ist vorbei, als dummes Vieh.


-103- „verliert die Arbeit“

 

Der Elefant hatte Einkommen und Vertrag,

den Vertrag man ihm zurück jetzt gab.

Der Zirkus sollte ihm nun untersagen,

in der Manege etwas vorzutragen.

 

Du gehörst mit deinem Portfolio,

weder hierher noch in den Zoo.

Für uns dich zu sehen, ist uns Qual,

du gehörst zurück ins Senegal.

 

Der Elefant, der überlegte ernüchtert,

ich bin doch hier ganz gut versichert.

Habe vorgesorgt auf jede Weise,

für das Alter, wenn ich vergreise.

 

Doch die Gesetzeslage war sehr klar,

du musst zurück nach Afrika.

Wir verstehen ja dein Ziel,

doch bleibst du hier, das kostet viel.

 

So machte der Elefant als müder Held,

die letzte Vorstellung in der alten Welt.

Seine Absicherung so schmal bisher,

reichte dennoch, zur Fahrt über das Meer.


-104- „Wissenschaft verstehen“

 

Der Elefant im Wissenschaftler Kreise,

galt bei diesen als nicht weise.

Er war vom Geiste sehr verständig,

und in der Kommunikation sehr wendig.

 

Das Ergebnis brachte er stets auf den Punkt,

daraus ergab sich doch so mancher Stunk.

Es war der Wissenschaft zu wenig elitär,

der Wort-Gestalt sollte sein, doch schwer.

 

Ganz einfache Zusammenhänge,

der Elefant erklärt sie, ohne Zwänge.

Die Volkes Definition der Wissenschaft nicht passt,

sie ist als profan, und ihnen sehr verhasst.

 

Das Ganze  war auch nicht zu ändern,

„du gehörst zu denen an den Rändern“.

Wir wollen dich bei uns nicht haben,

du verfügst nur um die niedrigeren Gaben.

 

Der Elefant empfand das als Schmach,

er dachte, wie immer, kräftig nach.

Dann gründete er einen Verein,

mit dem Anspruch, muss verständlich sein.


-105- „spielt unkontrolliert“

 

Der Elefant, der spielte das große Spiel,

simpel, klug, manchmal gelang nicht viel.

Wenn er so bei sich nachdachte,

in ihm der Geistessprung erwachte.

 

Da das Blöde und Gescheite,

oft marschieren Seit an Seite,

ist das Spiel nicht vorprogrammiert,

meistens spielt man unsortiert.

 

Es sollte sein 50plus als klug,

der Rest erlaubt den tolerierten Unfug.

Ein Spiel das so im Leben unstrukturiert,

ist verblüffend, bis man es kapiert.

 

Der Ausgang ist also stets offen,

auf ein gutes Ergebnis lohnt zu hoffen,

so lange du bist am Spiel beteiligt,

sei die Spielidee dir heilig.


-106- „packt selbst an“

 

Der Elefant, empfahl zu reparieren,

aber er fand, die ja nur kaschieren.

Statt guter Arbeit und Fortune,

sie hauten alles einfach hin.

 

Wo bleibt da bloß das gute Können,

wollt ihr die wahren Gründe nennen.

Die Ausbildung ist bei den Meisten,

doch beendet, und ihr müsst leisten.

 

Doch Gier zum Geld war wirklich groß,

wir machen schnelle Euros, her das Moos.

Die Arbeit mit einer Bestreparatur,

die macht Mühe und kostet Zeit uns nur.

 

Im Kaschieren liegt die Kunst,

und generiert des Chefs Gunst.

Muss doch zufrieden sein, du Elefant,

die Wirtschaft halten wir nur so konstant.

 

Der Elefant konnte gar nichts machen,

gab sich zufrieden mit den Sachen.

Er meinte, bei denen ist es fünf vor Zwölf,

mein nächster Kurs, heißt do it yourself.


-107- „schlechter Umgang“

 

Der Elefant, der war am Abend versackt,

bei seiner Frau hat er darauf ausgebackt.

Der Karl, der hatte dafür gesorgt,

dass sie gemeinsam waren, im Crazy Horse.

 

Die Frau, sie sagte, das ist nicht o.k.,

ich euch in so schlechter Gesellschaft seh.

Ich finde von euch das allerhand,

toleriert hätt ich, noch Happy Elefant.

 

Den Beiden fiel dazu nichts ein,

der Elefant sagt, Karl du bist das Schwein.

Der Karl der schaut und sagte bloß,

im Crazy war doch gar nichts los.

 

Sie mussten nunmehr Beide leiden,

bei diesem Barbesuch, der sehr bescheiden.

Doch seine Frau, mit sehr skurrilen Gedanken,

ließ den Ehebund nun ziemlich wanken.


-108- „ist verkehrsgefährlich“

 

Der Elefant, der hatte Reifen,

mit denen fuhr er, wie auf Seifen.

Die Bremsen waren gut, wie nie,

doch der Bremsweg nach Verkürzung schrie.

 

Das konnte dauerhaft nicht gut sein,

er fuhr ganz sichtlich in den Crash rein.

Auf einer nassen Bahn, der A8,

hat es dann hörbar auch gekracht.

 

Der Elefant war einer Schuld sich nicht bewusst,

er sprach, ich habe wirklich Frust.

Es hatte bisher doch stets gereicht,

„Doch wenn man mir nicht ausweicht“.

 

Auf einer Rally hat man doch kein Profil,

drum weiß ich nicht was von mir man will.

Die Anderen müssen mal zum TÜV,

bei mir bleibt es nun mal, so wie es ist.


-109- „kommt nochmal davon“

 

Der Elefant fiel in eine Spalte,

die aus Eis, eine sehr kalte.

Die Wände waren glatt und steil,

so suchte er von oben, nun sein Heil.

 

Er schrie, ich brauche eine Wacht,

die einen Zug mir nach oben macht.

Der Schrauber über mir, soll machen einen Hub,

Hubschrauber, die beenden solchen Spuk.

 

Die Wacht ließ kreisen ein, solch ein Gerät,

zu langes Warten, heißt es ist zu spät.

Das Seil, das nach unten wird gelassen,

das muss mit Händen, man auch fassen.

 

Der Elefant hat es sich umschlungen,

dabei nach Atemluft gerungen.

Er hatte es am Bauch verschnürt,

darauf die Mangelluft verspürt.

 

Der Schrauber hatte schwer zu hieven,

der Besatzung die Schweißtropfen liefen.

Man hat sich später heimlich wohl geschworen,

Elefanten, nicht mit uns, die geben wir verloren.


-110- „das Jagdversagen“

 

Der Elefant war sehr verdrossen,

er hat wieder vorbei geschossen.

Er hat bei sich doch sehr gehofft,

die Trophäe, sich zu setzten auf den Kopf.

 

Doch bis er es so recht kapierte,

das Geschoß, den Hirsch nur tuschierte.

Der Elefant war nun verachtet,

darauf hat er einsam dann übernachtet.

 

Der Elefant fand, am Abzug er stets zitterte,

das Wild im Walde, es wohl witterte.

Im Großen und bei genaues Hinsehen,

musste  der Schuss doch daneben gehen.

 

Dem Hirsch war alles gegenwärtig,

er brüllte nur, den mach ich fertig.

Darauf noch schlimmer und sehr barsch,

wo steckt denn bloß, dieser A…..

 

Dem Elefanten ging es sehr schlecht,

war nicht gerüstet, für ein Gefecht.

Der Hirsch, der stürmte direkt zum Stand,

bis Elefantenkraft, zusehend sie schwand.

 

So trafen ihn die Prügelschmerzen,

das alles ging ihm sehr zu Herzen.

Der Hirsch sagt, mache dich schnell fort,

lass dich nicht mehr sehen, hier vor Ort.

 

Ich habe zwölf Enden auf dem Kopf,

du bist für mich ein kahler Tropf.

Gehörst zu diesen Jäger-Nieten,

im Manneskampf könnt ihr nichts bieten.


-111- „ein Gewinner sein“

 

Der Elefant sagt, sag nicht zu mir Spinner,

aus Erfahrung sage ich, das gibt es immer,

und das stimmt auch, dass die da oben,

und auch die Anderen, die da betrogen.

 

Das hat nicht nur zu tun mit dem Charakter,

ich muss es formulieren jetzt exakter.

Es hat mit der gesamten Welt zu tun,

die sich dreht und lässt keinen ruhen.

 

Gemeint sind die vielen Veränderungen,

die man selbst sich nicht hat ausbedungen.

Das heißt, du reagierst meistens sehr leise,

und agierst kaum, auf die eigene Weise.

 

So wogt dein Leben wie die Ebbe und die Flut,

du bist so schwankend, was ist böse und was gut.

Versuchst möglichst zu sein, mit denen vorne

und nicht bei denen, die mit den Dorne.

 

Ein Verlierer mit keinen Vorteilen,

sieht all die Anderen, von sich fort eilen.

So bist du immer nur in Hast,

damit du, den Vorteil nicht verpasst.


-112- „sucht Ehrlichkeit“

 

Der Elefant, der sagte, die Regierung hat gelogen,

sie hat für die Wahl verwoben,

die Aussagen für das Volk geschickt,

mit den Halbwahrheiten verstrickt.

 

Alles was da nicht gewollt,

wird auf dem Tableau gescrollt.

Gesagt und anschließend auch wiederrufen,

alles das erfolgt in vielen Stufen.

 

In der Runde, die als Talk da gelten,

lebt jeder wohl in anderen Welten.

Kaum ist das Eine grad` erzählt,

der Andere das Gegenteil erwähnt.

 

Das Volk oder auch der Wähler,

sagt, beim Wählen mach ich Fehler.

Die Übersicht ist mir verbaut,

es dauert, bis man hat`s durchschaut.

 

Erst konsterniert, danach sich hat entschlossen,

ich weiß doch nichts, ich bin verdrossen.

Der Elefant sagt, das ist nicht toll,

ich sage, habe die Schnauze voll.


-113- „im Geschlechterkampf“

 

Der Elefant sagt, es ist mir schnuppe,

ich sag zu ihr, ganz einfach Puppe.

Der Karl der sagt, lass diesen Hohn,

du verstößt damit, der Emanzipation.

 

Du bekommst  Ärger, mit dem Mainstream,

die haben nur das Gender in dem Sinn.

Auch die Beförderung in den Berufen,

sie nach dem Geschlecht einstufen.

 

Die Männer sollen viel mehr warten,

die Frauen sagen, mach den Garten.

Und so verkümmert ihr Geschlecht,

die Frauen unter einander, kommen zurecht.

 

So wankt das ganze Volk dahin,

einen Regenten, wo denkst du hin.

Die Frauen haben es nun jetzt errungen,

die Männer zum Rückzug alle gezwungen.

 

Und jetzt wird geplappert so ununterbrochen,

die Frauen brauchen nicht mehr zu kochen.

So gibt es Essen dann und wann,

wenn ihr`s gefällt, darf er dann ran.


-114- „nichts mit Flüchten“

 

Der Elefant glaubt den vielen Gerüchten,

die sagen, dass sie alle flüchten.

Das geht so auf der gesamten Erde,

der Menschenstrom ist wie eine Herde.

 

Die Vielen flüchten vor dem Krieg,

die Anderen vor des Feindes Sieg.

Es gibt die aus der Armen Schar,

doch wo sie hinkommen, Arme sind schon da.

 

Sie flüchten auch, wenn sie zu reich,

„wie suchen Platz für einen Scheich“.

Sie flüchten wenn die Erde bebt,

es ist der Schrei, bevor zu spät.

 

Man will flüchten, von sich weg,

und entdeckt, das hat keinen Zweck.

So steht man ratlos auf dem Markt,

und der Flüchtlingsstrom weiter erstarkt.

 

Dem Elefanten wird es mulmig, nicht geheuer,

der Schlepperpreis wird täglich teurer.

Was mach ich nur, auf dieser Welt,

es ist zu spät, ich flüchte nicht, habe kein Geld.


-115- „bekämpft ADHS“

 

Der Elefant sagt, mein Arzt stellt fest,

seit längerem leide ich an ADHS.

Ich bin nicht mehr richtig so zu fassen,

sie sagen, es fehlen ein paar Tassen.

 

Ich bin so quirlig und aalglatt,

jede Diskussion führe ich zum Patt.

Auch mein körperliches Befinden,

gleicht einem dauerhaften Winden.

 

Das ADHS hält mich nirgends richtig fest,

es entgleitet mir alles, gibt mir den Rest.

Ich kann die Ruhe nirgends finden,

an Zusagen, kann ich mich nicht binden.

 

Das ganze Sein, ist mir zu komplex,

das Weilen unter Menschen, mir verhext.

Drum nehme ich als Elefant Ritalin,

mit der Riesendosis komme ich hin.

 

Da kommt vom Doktor schon der Lieferwagen,

der Fahrer sagt, der Elefant soll helfen tragen.

Die Dosis ist sehr gut bemessen,

sie ist zu nehmen vor dem Essen.

 

Als Folge war, das ADHS vergessen,

es blühte die Ruhe in ihm, in dessen.

Wer will den Frieden dennoch stören,

wir alle auf den Arzt doch hören.


-116- „wie viele Windräder?“

 

Der Elefant sagt, das sieht doch jeder,

die Vermehrung dieser Räder.

Ich meine nicht die Bicycle,

ich meine diese Wind-Vehikel.

 

Wo ich sonst gar nicht so hingehe,

selbst auf den Waldhügeln sie ich sehe.

Fahre ich in das Norddeutsche Land,

dort säumen sie den ganzen Strand.

 

In Heide oder auch bis Husum,

stehen diese Spargel dicht herum.

Sie machen gleichzeitig im Takt,

den Schattenschlag, es ist vertrackt.

 

Mit dem Geräusch der Kilowatt,

trifft dem Normalen fast der Schlag.

Die Vögel, die so tiefer fliegen,

sie können ihren Schlag abkriegen.

 

Der Elefant meint, es ist hart bezahlt,

die Windlobby, aber laut nun prahlt:

Das Energieproblem, wir haben es gepackt,

in den Urlaub fliegen wir, wo die Natur intakt.


-117- „stolz auf Zähne“

 

Der Elefant sagt, entschuldigt, wenn ich erwähne,

dass mir gehören die zwei Stoßzähne.

Doch das Andere, das weiß ich,

ihr Menschen habt die Zweiunddreißig.

 

Meine Zähne kann ich nicht verbergen,

doch die euren, gleichen Zwergen.

Die Stoßzähne kann ich nicht vergleichen,

diese sind für mich auch Stammeszeichen.

 

Je mächtiger diese Zähne sind in Form,

desto höher ist mein Ansehen, das enorm.

Und so achte ich, dass ich sehr schön,

für mich so wichtig, ist mein Ausseh`n.

 

Denkt daran, ein schöner Elefant,

hat dennoch auch sehr viel Verstand.

Das soll gelten auch für die 32 Zähne,

entschuldigt, dass ich das erwähne.


-118- „fragt die Bayer AG.“

 

Der Elefant sagt, die Firma Bayer sagt, oho,

wir wollen haben, die von Monsanto.

Mit unserem BayerCropSience,

die wollen wir, so dass wir eins.

 

Doch Monsanto war etwas verschmuddelt,

sie hatten viel im Morast gebuddelt.

Man sagte, sie sind kein guter Deal,

sie sind zu teuer, kosten viel.

 

Doch die Bayer waren total verliebt,

deren Gedanken darauf, wie ein Sieb.

Sie hauten raus, die große Kohle,

und sie sagten, das dient dem Wohle.

 

Die gesamte Gemeinde der Aktionäre,

sie wollte, dass ein Traum es werde.

Nun wurde gepokert, was das Zeug hielt,

noch ist nicht klar, wer gut gespielt.

 

Es ist wie immer, wer ist Sieger,

oder sind beide nur Papier-Tiger.

So wartet diese gierige Zunft,

auf die Zukunft und Vernunft.


-119- „hat Salzkraft“

 

Der Elefant sagt, damit das Essen mundet,

wird es mit ein wenig Salz gerundet.

Denn ohne des Salzkornes Kraft,

ist das Geschmackvoll nicht geschafft.

 

Schon Jesus sprach, sei wie Salz im Leben,

dann kannst du anderen etwas geben.

Bist du dagegen lau und schal,

dann heißt es, du bist doch nur egal.

 

So ist erforderlich ein Label auch zu sein,

selbst wenn es manchmal ist sehr klein.

Du wirst wachsen, mit der Erfahrung,

der Elefant sagt, du brauchst dazu auch Nahrung.

 

So läuft der ganze Prozess, wie ein Rad,

deine Salzkraft wird dadurch nicht fad.

Der Elefant sagt, man wird dich stets merken,

das ist der Einfluss deiner Stärken.

 

So sei, wie ein tapferer Soldat,

der mutig und konstruktiv in Tat.

Damit ist es für dich nicht leicht,

dennoch wird damit doch viel erreicht.


-120- „wird den Nazi nicht los“

 

Der Elefant sagt, ich habe wirklich Grund,

zu sagen, mein Leben ist nicht sehr gesund.

Seit Geburt wird mir gesagt, „du Sünder“,

das alles gilt selbst für deine Kinder.

 

Die Sünde hat dich doch sehr verdorben,

die hast du mit der Geburt erworben.

Als Deutscher ist es für dich noch schlechter,

du bist damit ein doppelt Ungerechter.

 

Du fragst warum, wieso und wie,

es wird gesagt, ein Deutscher ist Nazi.

Das ist genauso ererbt, ist deine DNA,

das alles ist und war bei dir doch immer da.

 

Wir selbst haben nur geworfen das Napalm,

ist nicht vergleichbar, das war nur Qualm.

Auch Vietnam und auch das Dresden,

das taten wir aus Liebe zu dem Nächsten.

 

Als Nazi hast du ewige Qualen,

du kannst das lindern, musst nur zahlen.

Etwas anderes ist dir doch nicht erlaubt,

das sagt uns, Merkel und der Gauck.