Gedicht 321-340 - scholz-manfred.de

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-321-   Elefant              „Sonnenschwäche“

-322-   Elefant              „Politik-Warnung“

-323-   Elefant              „der Imperativ“

-324-   Elefant              „Ziele planbar“

-325-   Elefant              „Rettung, wie?“

-326-   Elefant              „das Gute siegt“

-327-   Elefant              „die Uniformität“

-328-   Elefant              „Zentrifugalkraft“

-329-   Elefant              „Ehrlichkeit, wann?“

-330-   Elefant              „Neue Welt nötig“

-331-   Elefant              „Auferstehung“

-332-   Elefant              „Insekten fehlen“

-333-   Elefant              „Vergreisung, wie?“

-334-   Elefant              „Chinaphobie“

-335-   Elefant              „Kriegstreiber“

-336-   Elefant              „Regenbogen, Trost“

-337-   Elefant              „Halt den Doofen“

-338-   Elefant              „sich frei machen“

-339-   Elefant              „Politiker alternativlos?“

-340-   Elefant              „Der Hut, nein!“


-321- „Sonnenschwäche“

 

Der Elefant sagt, Karl die Sonnenkraft,

ist so anders, als ob sie es nicht schafft.

Sie ist nicht mehr der heiße Ball,

es sieht so aus, wie ihr Verfall.

 

Was Elefant soll das denn heißen,

sie ist doch klar, das heiße Eisen.

Nein, sie ist nicht mehr die Alte,

sie ist so wie, als ob sie nun erkalte.

 

Das hat doch mit dem Herbst zu tun,

sie will das langsam alle ruh‘n.

Die Strahlen sind von ihr jetzt milder,

das gibt für uns ganz andere Bilder.

 

So wärmt sie nun mit viel Gefühl,

das Angenehme ist nun im Spiel.

Ich sah die letzten Schmetterlinge,

die wärmten sich auf Daches Rinne.

 

Da erkannte ich, für die ist es vorbei,

obwohl sie flogen, als wenn nichts sei.

So ist die Sonne, so wie eine Uhr,

sie ist nun schwach, schont die Natur.

 

Das Ganze hat nun den Effekt,

die Sonne scheint nur kurz, dann ist sie weg.

Und alle die das bedauern, und sie brauchen,

müssen um die Erde ihr nachlaufen.

 

So ist es nun, in unseren  Breitengraden,

wir werden hier kurz aufgeladen.

Die Schmetterlinge merken die Wende,

der Winter kommt, damit ihr Ende.


-322- „Politik-Warnung“

 

Der Elefant sagt, es fehlt mir das Geschick,

Karl, also das Geschick für Politik.

Ich muss nun lernen, wenn man fragt,

zu reden, das was ich so nur mag.

 

Das heißt, ich beantworte nicht die Frage,

nichts Genaues, ist es was ich sage.

Heute noch sag ich, was ich meine,

als Politiker habe ich dann keine.

 

Und habe ich Geschick und Verstand,

dann ist mein Standpunkt, stets vakant.

Wer mich heute noch so kennt,

merkt, als Politiker bis ich ambivalent.

 

Ja, meine Meinung und mein Gruß,

sind flexibel, wage und diffus.

Festlegen, das geht nicht, keine Frage,

stets verändere ich die ganze Lage.

 

Man kann sehen, woher der Wind so weht,

für mich ist keine Wendung noch zu spät.

So werde ich trainieren bis zum Ende,

so gelingt mir, die Charakter-Wende.

 

Karl, bin ich erst einmal verbogen,

dann komme ich leicht auch nach oben.

Du Elefant, das ist verkehrt,

ein Weg, der dich nicht wirklich ehrt.

 

Vielleicht gelingt mir der Gedanke,

dass dieses Bild in dir noch wanke.


-323- „der Imperativ“

 

Der Elefant sagt, Karl ich bin sehr illusorisch,

du meinst, du bist nicht kategorisch.

Ja, es stünde dir gut zu Gesicht,

der Imperativ, von dem Kant so spricht.

 

Nein, ich finde besser, so mein Ich,

das Andere gefällt mir nicht.

Damit komme ich viel weiter,

ich bin für Andere dann gescheiter.

 

Doch der Imperativ, so kategorisch,

würde sich auswirken, auch historisch.

Alle insgesamt, zusammen genommen,

hätten dann ein gutes Auskommen.

 

Die ganze Community und wir,

wären friedlich, heut und hier.

Die Rücksicht dann so aufeinander,

macht sensibel für einander.

 

Karl, das überlege ich noch mal,

der Egoismus ist zu schmal.

Ich will mich für Andere auch einbringen,

das ist eins von den guten Dingen.


-324- „Ziele planbar“

 

Der Elefant sagt, ich bin doch sehr mobil,

doch Karl, ich komme nie ans Ziel.

Immer wenn das Ziel ist so in Sicht,

merke ich, dann interessiert es nicht.

 

Elefant, du hast Ziele nicht verstanden,

deshalb kommen die Ergebnisse abhanden.

So ist es, das gibt keinen Sinn,

du kommst dann einfach auch nicht hin.

 

Das irritiert, du findest keine Ruh`,

greifst du am Ende nicht fest zu.

Ankommen heißt, es ist geschafft,

in Ruhe wird der Erfolg bedacht.

 

Ich sage dir, du musst es erfassen,

du musst dir immer Ruhe lassen.

Das immer weiter, weiter, weiter,

macht dich wirklich nicht gescheiter.

 

Elefant ich sage, nimm dir doch als Ziel,

nicht alles schnell und nicht zu viel.

Dann bist du viel mehr gefestigt,

und nicht mehr mit allem so belästigt.

 

Ein Ziel soll sein, das du produzierst,

ein Ergebnis, das du dann kommunizierst.

Du sagst mir dann, das Ziel, war von mir,

kannst du auch sehen, ich zeige es dir.

 

Dann bist du glücklich angekommen,

am Ziel und du hast zugleich gewonnen.

Ein Ergebnis, das uns angenehm,

als Karl sag ich, das ist so schön.


-325- „Rettung, wie?“

 

Der Elefant sagt, keiner hat sich gekümmert,

alles haben sie mir zertrümmert.

Sie taten so, als ob sie alles wüssten,

am schlimmsten waren doch die Touristen.

 

Doch auch die meines Volkes Leute,

waren eine böswillige Meute.

Sie waren wirklich wilde Horden,

sie kannten nur brutales Morden.

 

So liegt mein großes schönes Land,

öde da, verletzt, wie abgebrannt.

Die Herden, die ich kannte schon als Kind,

verloren, weg, wo sie wohl sind?

 

Man hat nicht geschont die Geschöpfe,

man dachte an Trophäen-Köpfe.

Es wurde genommen, ohne Pardon,

es kam kein Lebewesen mehr davon.

 

Jetzt, wo es spät ist, damit aufzuhören,

hört man, sich jedermann beschweren.

Wir müssen retten, was geblieben ist,

helft uns, die Savanne ist so trist.

 

Das war der letzte Ruf der Masse,

wir haben doch die volle Kasse.

Wir kaufen, was da ist, mal so,

der Rest der kommt nun in den Zoo.

 

Da stehen nun die Rest-Geschöpfe,

und lassen hängen ihre Köpfe.

Die Menschen sagen, wir hatten ja gewettet,

die Schöpfung wird von uns gerettet.


-326- „das Gute siegt“

 

Der Elefant sagt, ja Karl, ich weiß,

die Diskussion wird wieder heiß.

Es geht darum, was wirklich gut,

und darum, ob der Gute böses tut.

 

Karl, es fehlt das Absolute hierbei,

was das Gut und das was Böse sei.

Ist das Gute nur zu benennen,

muss man dafür das Böse kennen?

 

Irgendetwas ist uns im Gefühl,

wird der Ungerechtigkeit zu viel.

Der Mensch ist nicht mehr im Reinen,

er sagt, das wünsche ich so keinem.

 

Karl, ist mit Gerechtigkeit erkenntlich,

was Gut und Böse macht verständlich.

Der scharfe Schnitt muss da beginnen,

wo der Mensch Bedrängnis kann entrinnen.

 

Das Wort Empathie, sowie Gerecht,

das macht im Miteinander, echt.

Und steigert man den ganzen Sinn,

dann ist auch Nächstenliebe mit darin.

 

So ist das Gute, weil es das Böse gibt,

die Kraft, die am Ende immer siegt.

Die Aufgabe ist es, lieber Karl,

was du so tust, ist nicht egal.

 

Die Definition der Worte tut uns gut,

doch auf dem Ganzen für uns ruht,

das Böse ist für uns ein Zwerg,

im Guten strahlt der goldene Berg.


-327- „die Uniformität“

 

Der Elefant sagt, ich konnte früher schreiben,

heute lässt man die Handschrift bleiben.

Das Ganze war etwas exakter,

an der Schrift sah man den Charakter.

 

Man legte wert, auf der Schriftenart,

war sie gleichmäßig, vielleicht apart?

Nicht nur ein tumbes Hingekrickel,

wie die Spuren vom Karnickel.

 

In einem Schreiben war zu erkennen,

war man agil, ober neigte er zum Pennen.

War man sauer, schreibt man verbittert,

ist der Bogen glatt, oder gar verknittert.

 

Somit gab uns ein Brief Erfahrung,

so etwas, wie ne kleine Offenbarung,

und wie sieht es denn heute aus,

kannst du was lernen, machst was draus?

 

Pech, dass der Fortschritt der Zeiten,

führt heute hin, zu Erkenntnis-Pleiten.

Heute geht es einfach ruck-zuck,

und der Text ist ausgedruckt.

 

Es gleicht sich, wie ein Ei dem andern,

du brauchst im Geiste nicht zu wandern.

Das Bild vor dir ist voll in Norm,

ach, wir alle sind so uniform.


-328- „Zentrifugalkraft“

 

Der Elefant sagt, Karl es ist für mich fatal,

ich muss viel wissen, über Zentrifugal.

Ich dachte, alles ist so zusammen,

nun sagt man mir, es strebt von dannen.

 

Das Weltall ist nicht still am Liegen,

es ist, sagt man, am dauerhaften Fliegen.

Es explodiert und weit in der Ferne,

entstehen immer wieder große Sterne.

 

Es soll auch geben, die schwarzen Löcher,

die wirken, wie die Auffangbecher.

Sie saugen Materie ein, und saugen,

das ist eine Kraft, fast nicht zu glauben.

 

Daraus kommt beim Sterben, wieder Staub,

was die Zentrifugalität erlaubt.

Aus diesen vielen, der Sternenpartikeln,

sich neue Sterne schnell entwickeln.

 

Karl, das verstehe ich nun wirklich nicht,

es ist so eine universelle Sicht.

Ich sagte dir, es bleibt so wie es ist,

doch das stimmt nun wirklich nicht.

 

Soeben habe ich mich erschrocken,

da fliegt mir solch ein Sternenbrocken,

doch an meinem großen Kopf vorbei,

der kommt aus diesem Zentrifugen Einerlei.

 

Es bringt nichts, damit mich zu befassen,

ich muss das Grübeln wirklich lassen.

Schon das Wenige, das ich so weiß,

macht mir und dir, die Ohren heiß.

 

Wirkt das Zentrifugal auf das Gehirn,

werden die Synapsen dünn wie Zwirn.

Und alles rückt wieder in weite Ferne,

es wird unfassbar, wie die Sterne.


-329- „Ehrlichkeit, wann?“

 

Der Elefant sagt, es war nichts für Elefanten,

die Tricks, die nur die Menschen kannten.

Ich bin doch eine ehrliche Haut,

ich finde viele Menschen sind versaut.

 

Sie brauchen diese Gerichte und Anwälte,

sie verströmen dabei oft die Kälte.

Suchen nicht, das Gesetz zu halten,

sie sind begierig auf Gesetzesspalten.

 

Und ist das Gesetz im Grunde klar,

so sagen sie, das ist nicht wahr.

Wir sollten es genauer untersuchen,

alles ist ganz anders zu verbuchen.

 

So hat man sich total vernetzt,

weltweit wird nun darauf gesetzt,

dass der Ausgleich für das Gefüge,

verspottet wird, als die soziale Lüge.

 

Das bringt so eine Schicht ins Leben,

die den Anderen nichts abgeben.

Die mit Gier das Gesetz umgehen,

und dennoch sich als gut ansehen.

 

Es verzweifelt Frau und Mann,

so keinen, der dem Recht gehorchen kann.

Ist der soziale Sprengstoff zu umgehen,

wir werden es, in Zukunft sehen.


-330- „Neue Welt nötig“

 

Der Elefant sagt, es ist schief gegangen,

die Menschen haben schlecht angefangen.

Sie sollten den Guten doch vertrauen,

und nicht auf den Eigensinn aufbauen.

 

Karl, so glaube ich, der Fortschritt ist begrenzt,

doch glaubt das heute noch kein Mensch.

Es fühlt sich der Mensch klar überlegen,

Karl, da sag ich, das ist kein Segen.

 

Der Fortschritt finde ich muss sein,

doch passt er in das System auch rein.

Wer die Zusammenhänge hat kapiert,

macht dann das, was nicht ruiniert.

 

So ging es in jedem Jahrhundert,

und heute ist man etwas verwundert.

Die Haltestelle ist schon überschritten,

so mancher will es auch noch kitten.

 

So scheint es, gibt es heute Phasen,

da wollen die ganz Klugen blasen,

die Erde auf, zu neuen Dimensionen,

die Flächen größer, darauf zu wohnen.

 

So glaube man diesen Quatsch,

es ist ein Riesenkladaradatsch.

Man wird sein mehr bescheiden,

weil die Welt so groß wird bleiben.

 

Karl sagt, es ist meine Erfahrung,

zu gestalten, braucht es die Offenbarung.

Wir müssen insgesamt umsteuern,

wollen wir nicht alles jetzt verfeuern.

 

Offenbarung 21: 3,4


-331- „Auferstehung“

 

Der Elefant sagt, Karl das soll es geben,

man sagte mir, das ewige Leben.

Und besonders man könnte es erben,

ohne vorher noch zu sterben.

 

Das fand ich so richtig interessant,

so fantastisch, da bin ich losgerannt.

Das war die größte Anstrengung wert,

zu warten, zögern, also ganz verkehrt.

 

Doch alles streckte sich so hin,

das heißt, viel älter ich nun bin.

Und viele, die mit mir gerannt,

die Plätze derer, sind vakant.

 

Das tut nun weh, sind nicht mehr da,

wo einst Gemeinschaft, unser war.

Ich gebe zu, in meiner großen Not,

sie sind nicht mehr da, einfach tot.

 

Ist das Ganze noch zu klären,

ohne zu sagen, was sollte oder werden.

Ganz wichtig sind die Heiligen Schriften,

die vom ewigen Leben uns berichten.

 

Das Ganze bringt uns nun in Not,

dieses Leben kommt erst nach dem Tod.

Danach so wurde es neu gesehen,

erst Tot, und später Auferstehen.

 

So wird das Rennen immer müder,

es schmerzen nun die alten Glieder.

Das heißt heute, weiter zu warten,

auf  das Paradies, den Garten.

 

Sehe ich heute in die Ferne,

erblicke ich noch viele Sterne.

Doch der Stern, der zu mir passt,

leuchtet schwach, ja er verblasst.

 

Johannes 17:3


-332- „Insekten fehlen“

 

Der Elefant sagt, es war noch so im Garten,

da waren die Insekten flugs am Starten.

Auch Bienen und die Schmetterlinge,

der waren viele, und guter Dinge.

 

Ich weiß noch, wie sie mich umkreisten,

so mancher gehörte zu den Dreisten.

Ich wünschte mir bei manchem Stich,

die brauche ich ganz einfach nicht.

 

Karl, jetzt sind sie doch fast pardue,

man sagt, die erholen sich wohl nie.

Ich hatte auch an meinem Obstbaume,

so gut, wie keine einzige Pflaume.

 

Man sagt, der war nicht bestäubt gewesen,

inzwischen übernehmen, bei den Chinesen,

die Armen und die von den Inseln,

dort das Befruchten mit den Pinseln.

 

Wann gibt es, wieder einmal die Insekten,

die da so Summen, im Versteckten.

Als die Biene fleißig und so immerdar,

von Blüte zu Blüte tätig war.

 

Ich mache mir den Gedanken nicht zu eigen,

dass die Insekten immer weg bleiben.

Ich habe das Gefühl, das ist perfide,

das Ökosystem ist tot müde.

 

Karl, die Insekten wären mir sehr lieb,

es kann nicht sein, was jetzt geschieht.

Aber was tun, ich wäre entzückt,

könnte ich auf das Vorher zurück.

 

Die Biomasse will ich wieder haben,

mich ohne Krampf am Obst noch laben.

Doch wer kann helfen in der Not,

ohne Insekten bedeutet das den Tod.

 

Nun warte ich mit großer Zuversicht,

das mich ein Insekt mal sticht.

Zumindest würde ich das erlauben,

dann könnte ich wieder an Insekten glauben.


-333- „Vergreisung, wer?“

 

Der Elefant sagt, Karl dass du das weißt,

machst du so weiter, du vergreist.

Du machst so vieles nicht mehr mit,

wo bleibt dabei, dann dein Fortschritt.

 

Du sagtest, was ist mit dem IT,

ist dir nichts wert, die große Müh`.

Du hältst doch auch den neuen Trend,

im Grunde für dich, ambivalent.

 

Die Sprache ist für dich versüfft,

das Denglisch ist dir kein Begriff.

Das alles ist dir nicht enorm,

deshalb gerätst du aus der Form.

 

Ich gebe zu, das neue Wort LOL,

da sage ich auch, was das soll.

Mir selber geht es auch zu weit,

ich meine auch, ist nicht gescheit.

 

Die hauen raus, die Piktogramme,

und das auch noch mit voller Kanne.

Entschuldige, mein lieber Karl,

du bist es nicht, der nicht normal.

 

Du hast doch alle „Tassen im Schrank“,

die mit den Sprechblasen, die sind krank.

Du hast die Substanz des alten Eisen,

lass doch die Jugend heut vergreisen.


-334- „Chinaphobie“

 

Der Elefant sagt, ich war in Heidelberg gewesen,

viel zu voll und nur Chinesen.

Auch in Neu-Schwanstein,  im Gebirge,

da war das gleiche Volksgewürge.

 

Old Europe ist von ihnen begehrt,

so interessant, eine Weltreise wert.

Mit ihrer Wirtschaft, die nicht floppt,

hat ein Gewinn, so im Galopp.

 

Der HIMMLISCHE FRIEDEN, in Kritik,

das ließ man vergessen, mit Geschick.

Sie unterwerfen sich doch nie,

nun sind sie Weltmacht, bieten Paroli.

 

Die Amis haben da so keinen Plan,

sie haben am Chinesen sich vertan.

Und schon sind sie stark verwundet,

die sind von China überrundet.

 

So sind Chinesen die neue Masse,

sie sind eine alte kultivierte Rasse.

Auch wir deutschen Europäer,

kommen den Untergang nun näher.

 

Noch strampeln wir wie die Verrückten,

auf dem Weltmarkt, die Ungeschickten.

Auch vieles haben wir nicht kapiert,

sind wohl zu alt und degeneriert.


-335- „Kriegstreiber“

 

Der Elefant sagt, ich wollte mich erproben,

das geht nur, im Kampfe mich austoben.

Karl, so wurde ich zum Kampf Elefant,

da habe ich so manchen überrannt.

 

Das war die Zeit von Mann zu Mann,

man schlug zu, so wie man kann.

Das alles laut, und mit Gebrüll,

das Ende war ein Friedhof, alles still.

 

Man hatte das Motto, Zahn um Zahn,

natürlich war das, wirklich Wahn.

Ich fand heraus, es waren keine Siege,

die Toten zeigten, es war die Lüge.

 

Nun bin ich nicht mehr Kriegselefant,

das ist archaisch, und verbannt.

Ich frage, wie sieht es heute aus?

Hat man gelernt, was folgt daraus?

 

Heute ist das Töten mechanisiert,

daran wird laufend viel experimentiert.

Mit neuen Waffen und Raketen,

kann man einfach anonym töten.

 

Ein Elefant gehörte zu den Soliden,

der brachte dennoch nicht den Frieden.

Doch was will man mit vielen Leichen,

im Grunde auch für uns erreichen.

 

So leben wir noch immer in Entbehrung,

und sucht noch die Friedensmehrung.

Die Klasse, die das alles noch verbockt,

noch heute, an dem Todes-Joystick hockt.

 

Micha 4:3


-336- „Regenbogen Trost!“

 

Der Elefant sagt, ist das Herz mir schwer,

dann bin ich dem Regenbogen hinterher.

Doch der Regenbogen ist nicht stabil,

aber sehr smart und gibt mir viel.

 

Und der Regenbogen ist nicht allein,

er braucht für sich den Sonnenschein.

So möchte auch mein Herz die Paarung,

es braucht die Sonne, als Nahrung.

 

Es ist immer der schöne Moment,

der nicht bleibt, was jeder kennt.

Doch ist es die wirkliche Erholung,

für mich eine richtige Belohnung.

 

Der Regenbogen ist nur kurz zu sehen,

ich bleibe dann andächtig stehen.

Ich lasse von ihm das Herz auch heilen,

kann danach mit Karl auch teilen.

 

Karl, was ich dir jetzt vertraulich sagte,

ist das, was mich im Innern plagte.

Befreit bin ich dann wie ein König,

leider gibt`s den Regenbogen wenig.


-337- „Halt den Doofen“

 

Der Elefant sagt, es ist die Katastrophe,

überall sehe ich nur Doofe.

Obwohl heut alles Digital,

ist die Bildung äußerst schmal.

 

Karl, wieso heute dieses Desaster,

haben die Menschen zu viel Laster?

Sie haben den Schiefertafeleffekt,

kurz geschrieben, geputzt, dann weg.

 

Du meinst, die können sich nichts merken,

gewiss, verengt auf rudimentäre Stärken.

Es ist heute so, wie ich das seh`,

es geht nur um, only to play.

 

So verspielt man das kluge Ich,

den Gedanken, was mache ich.

Will ich meinen Geist trainieren,

oder laufe ich, sobald auf Vieren.

 

Werden Doofe den Aufschwung schaffen,

wieder sich entfernen, von den Affen.

Die Klugen haben es schon gesehen,

es kann doch nicht so weitergehen.


-338- „sich frei machen“

 

Der Elefant sagt, das ist mir zu viel Gedränge,

es sind zu viele dieser Zwänge.

Der Mensch ist wie zerteilt,

er fühlt sich richtig eingekeilt.

 

Das ganze Riesen-Angebot,

das bringt ihn in die Not.

Was soll er bloß mit all den Sachen,

wie anwenden, mit ihnen machen?

 

Wie einer in dem Hamsterrad,

ist alles wichtig, danach fad.

Er wird tagtäglich neu bedrängt,

obwohl er doch schon schnaufend rennt.

 

Das niemals, nicht genug,

ist ein Alptraum, wie ein Spuk.

Nachts schlägt er um sich, so im Traum,

zum Atmen, gibt es kaum Raum.

 

So habe ich mir`s nicht vorgestellt,

Karl, was ist das für eine Welt.

Bei uns der pure Überfluss,

wie gesagt, dazu „ ich muss“.

 

Nun träume ich von den Azoren,

wäre ich bloß da geboren.

Ich säße da, arm vor einer Hütte,

das Lagerfeuer in der Mitte.

 

Elefant, ich sage dein Gehirn,

sitzt zu eng in deiner Stirn.

Du gehörst nun `mal in das Gedränge,

sei doch stark, bezwing die Zwänge.


-339- „Politiker alternativlos?“

 

Der Elefant sagt, ich sollte es anstreben,

das pralle und das sorglose Leben,

so wie der Hippo, der so intensiv,

macht auf, “all is inclusive.“

 

Der liegt am Pool, so am Bade,

plätschert genussvoll mit der Wade.

Hängt herum auf allen Vieren,

lässt sich das große Maul garnieren.

 

Darauf bin ich so langsam sauer,

ich schufte täglich, das auf Dauer.

Zahle alles selbst und das ist teuer,

obendrein zahle ich noch die Steuer.

 

Der Hippo sitzt im Bundestage,

der kennt doch nicht, so eine Plage.

Der kennt nur das sehr Angenehme,

der bekommt reichlich seine Tantieme.

 

Und meint er, das ist mir zu knapp,

dann stimmt er einfach wieder ab.

Und erhöht für mich die Abgabe,

dann ist noch größer meine Plage.

 

Ich weiß, es gibt die beiden Seiten,

sorgloses Leben, oder viel Arbeiten.

Ich bin davon, jetzt ganz besoffen,

der Hippo hat es bestens getroffen.

 

Das Ganze hat mich sehr berauscht,

so frage ich, ob er mal tauscht.

Er sagte nur, das geb ich nicht her,

für dich ist es doch wirklich zu schwer.


-340- „Der Hut, nein!“

 

Der Elefant sagt, ich liebe einfach Hüte,

der Karl sagt nur, du meine Güte.

Der steht dir überhaupt nicht gut,

und dabei noch, ein Tiroler-Hut.

 

Es ist mir auch nicht bekannt,

ein Elefant in einer Bergeswand.

Wenn er in einer Seilschaft hängt,

und sich in die Wandspalte zwängt.

 

Was willst du mit Hut uns beweisen,

dazu noch mit dem Pickel-Eisen.

Du solltest dich nicht zum Affen machen,

es ist jetzt schon genug zum Lachen.

 

In den Bergen kann man rodeln,

und man sollte auch dort jodeln.

Dafür bist du leider nicht geschaffen,

was könntest du denn dort auch machen.

 

Darum schlage dir dies aus dem Kopf,

den Hut so albern, wie ein Tropf.

Sollte man wirklich dich so anschaun,

dann geh zum Zirkus, mache den Clown.

 

Das Ganze ist mir wirklich zu öd`,

und in Gänze auch zu blöd.

Du hast als Elefant auf jeden Fall,

das sag ich jetzt, den großen Knall.


-341- „fehlendes Gleichgewicht“

 

Der Elefant sagt, Karl mir glaubt man nicht,

ich sage, es fehlt das Gleichgewicht

es kann die Unwucht schnell passieren,

wenn man versäumt das Austarieren.

 

Ich nehme einmal Frau und Mann,

jeder sollte tuen, was er kann.

Sie sollten nicht dem Andern reinpfuschen

und die Grenzen dabei vertuschen.

 

Der Sinn ist zu ergänzen,

und nicht im Geschlechterkampf zu glänzen.

Das führt dann nicht zum Tingeln,

man ist dann schnell der arme Single.

 

Was zu Zweien ist noch zu schaffen,

kann der Einzelne oft nicht mehr raffen.

Ein Gleichgewicht, wenn nicht vorhanden,

erzeugt den Bedürftigen, den Probanden.

 

Dann schreit die Community um Hilfe,

für alles braucht sie nun Stützstrümpfe.

Was mache ich als Elefant jetzt bloß,

Karl, das Unbehagen ist so groß.


-342- „Kain und Abel“

 

Der Elefant sagt, ich erzähle etwas von Babel,

nein, besser doch von Kain und Abel.

Die Geschichte ist vergangen,

dennoch hält sie uns gefangen.

 

Sie Beide lösten ein Problem,

wie Menschen es tun, nicht angenehm.

Heute fragen wir, woher kommen die Kriege,

bei ihnen, war dafür die Wiege.

 

Bei Gott, die Opfer waren verschieden,

das von Kain, ja das blieb liegen.

Statt zu erfahren, was war die Schuld,

verlor der Kain Beherrschung und Geduld.

 

Schaut man in die Geschichte rein,

sieht man, Abel erschlagen von dem Kain.

Es war nun tatsächlich das verletzt,

„du sollst nicht töten“, war Gesetz.

 

Wir sehen heute, nach vielen Jahren,

wie wird denn heute noch verfahren.

Löst das Töten heute ein Problem,

oder ist es einfach für uns nur bequem.

 

So muss der Mächtige sich heute fragen,

was haben wir gelernt, aus fernen Tagen.

Wollen wir noch immer so sein,

den Anderen töten, wie der Kain.


-343- „Schluss mit Reden“

 

Der Elefant sagt, Karl wer hat gesagt,

dass ich bin beim Proletariat.

Im Gegenteil, ich bitte doch sehr,

ich bin doch wirklich elitär.

 

Ich bin, wie man mich kennt,

äußerst taff und eloquent.

Ich fühle mich ganz hoch dotiert,

so richtig Inn, und distinguiert.

 

Nur Trottel können es nicht verstehen,

die über den Tellerrand nicht sehen.

Sie merken nicht, mein erlesenes Wesen,

sie können weder schreiben, weder lesen.

 

Ein Problem das gebe ich zu,

mein Rüssel lässt mir nicht die Ruh`.

Bei so mancher meiner Reden,

da pendelt er auf eigenen Wegen.

 

Auch als ich die Rede so formulierte,

war es, dass das Schwein sie nicht kapierte.

Es grunzte tumb, in meine Worte,

Karl, die sind nicht von meiner Sorte.

 

Drum lass ich jetzt das Reden bleiben,

und konzentriere mich aufs Schreiben.

Karl, ich gebe Brief und Siegel,

ich rede nur noch vor dem Spiegel.


-344- „Gedankentiefe“

 

Der Elefant sagt, wir sind doch keine Götterboten,

Karl, das du sagst, „die Tiefe ausloten“.

Immer reizt du mich mit „ach“,

meine Meinung ist dir zu flach.

 

Du sagst, dass ich habe nicht verstanden,

das Wesentliche sei bei mir nicht vorhanden.

Ich müsste mehr den Kern vor heben,

meine Argumente, sind stets daneben.

 

Mein Denken ist so für den Hund,

es fehlt mir stets der wahre Grund.

Ich habe einen oberflächlichen Tick,

denn mir fehlt, der Zwang zur Logik.

 

Karl, dein herab lassendes Gekicher,

macht mich meistens auch unsicher.

Letztens gab ich mir viel Müh`,

und du antwortetest nur „ wie“.

 

Das ist doch, die Psycho Tour,

jetzt sage ich zu dir, auch einfach „nur“.

Das von dir, das ist doch quer,

ich glaube du bist voll esotär.

 

Zur Abwehr habe ich mir vorgenommen,

dein Tiefenquatsch mal zu entkommen.

Was ich in Kürze hier abspule,

das habe ich, von der Volkshochschule.


-345- „Keine Hetze“

 

Der Elefant sagt, Karl du hast es erkannt,

ich schiebe alles, auf die lange Bank.

Die Ewigkeit ist wohl in meinem Blut

und das Bedächtige tut mir so gut.

 

In Namibia habe ich es gesehen,

die Wanderdünen, die langsam gehen.

Sie scheinen ruhig so dazuliegen,

doch ihre Quarzkristalle, sie fliegen.

 

Im Detail sind sie also lebendig,

auch in der Gestaltung, sehr wendig.

Die Formgestaltung ist enorm,

atemberaubend in ihrer Form.

 

Es muss nicht immer schnell geschehen,

denn da, wo immer Winde wehn`,

gestalten auch die kleinsten Teile,

Karl, das dauert nur `ne Weile.

 

Auch ich bin ein Kind der Wüste,

so dass ich die Ruhe nicht einbüßte.

Was heißt, immer bin ich der Letzte,

Karl ,nicht schön, wenn ich mich hetzte.


-346- „Rat an Hippo“

 

Der Elefant sagt, der Hippo ist am Studieren,

Karl sagt, er wird sich wohl blamieren.

Da ist ja wirklich was gebacken,

das Fach Elektrik will er knacken.

 

Der Hippo ist ja wirklich eifrig,

dennoch, das bezweifle ich,

dass er das Ohmische Gesetz versteht,

wie Strom, Widerstand und Spannung geht.

 

Der Dozent hatte zu Anfang gleich gesagt,

wenn ich bei der Prüfung danach frag`,

dann bist du am Ende von dem Allen,

anders gesagt, du bist wohl durchgefallen.

 

Nun bimst der Hippo, tagaus, tagein,

und bekommt es in den Kopf nicht rein.

Sein Verständnis, ist wohl verwässert,

das viele Baden, hat es nicht verbessert.

 

Als Elefant, habe ich ihm empfohlen,

Hippo schleich dich davon, auf leisen Sohlen.

Es hat keinen Zweck, die Kopf- Akrobatie,

das ist zu hoch, das schaffst du nie.

 

Karl, ich bitte dich ihm zu raten,

mach lieber etwas, so mit Garten.

Es ist ein Privileg an dir zu sehen,

mit deiner Schnauze, kannst du mähen.


-347- „Statik wichtig“

 

Der Elefant sagt, Karl es hat nicht gestört,

doch jetzt habe ich es gemerkt.

Das Ganze kommt mir vor, abartig,

genau gesagt, es fehlt die Statik.

 

Das Gebäude gilt als Kunst,

doch für mich ist es Dunst.

Die da einst, ins Haus einzogen,

fühlen sich nun sehr betrogen.

 

Ja, vom Hundertwasser war`s,

der baute ohne Ecken, ohne Maß.

Die Wasserwaage, war er nicht gewöhnt,

die Senkrechte, gänzlich verpönt.

 

Es gab bei ihm so keine Statik,

es war bei ihm, wie reine Batik.

Tragende Elemente, waren nicht geplant,

Karl, da habe Schlimmes ich geahnt.

 

Die Kunst, so als eine gute Idee,

hier kritisch ich sie wirklich seh`.

Mir wäre ein guter Architekt lieber,

und nicht so ein Kulissenschieber.

 

Das Objekt steht auf einen Fundament,

auf Sand gebaut, man das nennt.

Karl, im Ergebnis leicht zu raten,

das ganze Geld, gilt als verbraten.

 

Man muss sich also doch entscheiden,

für Praxis oder Kunst, den Beiden.

Wer kann beide sinnvoll vereinbaren,

schlecht überlegt, gebiert Gefahren.

 

Matthäus 7: 24-27


-348- „Angst des Reichen“

 

Der Elefant sagt, Karl was ich da sehe,

der Hippo ist auf größter Höhe.

Alle Welt, sie will ihn loben,

denn er kam von unten, ist jetzt oben.

 

Wenn man ihn von früher kennt,

da hatte er nicht einen Cent.

Und heute, es ist nicht zu fassen,

hat er viel Geld und volle Taschen.

 

Ich glaube, weil er war ein armer Tropf,

ist ihm das stark gestiegen, in den Kopf.

Er ist nun mehr, wie aufgebläht,

und sagt, schaut auf mich nur und seht.

 

Ich Hippo habe das alles nur geschafft,

weil ich habe, die erlesene Kraft.

Doch leider kenne ich eine neue Not,

ich werde nunmehr sehr bedroht.

 

Letztens war es, dass es geschah,

die Gangster kamen mir ganz nah.

Man sagt, das sollte mich nicht scheren,

es trifft alle, die ihr Geld vermehren.

 

Nun schleppe ich das viele Geld,

hier – und dahin, verstecke es vor der Welt.

Das Ganze soll in sicheren Hafen,

doch das alles lässt mich nicht schlafen.

 

Ihr glaubt es nicht, wie es heut im Digitalen,

möglich ist, mir zu versetzten viele Qualen.

Und man will mich auch berauben,

ihr Armen, ihr könnt mir es doch glauben.

 

Ich sage es, vor meinen reichen Zeiten,

erlebte ich, damals nichts dergleichen.

Ich lebte damals auf einfachen Wegen,

arm zu sein, war mir ein Segen.


-349- „Zu dick!“

 

Der Elefant sagt, ich muss nun down shiften,

Karl, ich habe es auf den Hüften.

Die vielen Pasta und die Pizza,

das ist nun schon, wie Hasta la vista.

 

Guck mal richtig nach meiner Figur,

zu rund bin ich, schlank keine Spur.

Ich dachte, das gibt mir alles Kraft,

ich wusste nicht, dass das mich schafft.

 

In der Savanne hörte ich die Worte,

guck, der isst wohl zu viel Torte.

Und im großen Herden- Gerummel,

heißt es, Platz da, für diesen Pummel.

 

Das kommt davon, ich habe meine Kost verraten,

die kam ja meistens frisch vom Garten.

Doch die Reklame war`s, wie ich es denk`,

da vollführte ich den schnellen Schwenk.

 

Nun ist mir klar, es ist zu spät,

ich bin, so glaube ich ein Diabet.

Sie haben mich doch sehr verführt,

und leider bin ich`s, der so angeschmiert.

 

Karl, ich komme mit dir zum Sport,

ich rackere mit dir, ab jetzt so fort.

Und auch das Essen, wird wie ich es hatte,

komm, wir trainieren auf der Matte.

 

Da haue ich die Kalorien raus,

da sagt der Speck, für mich ist`s aus.

Ich muss wohl die Hüften verlassen,

Karl, ich glaube, ich kann wieder naschen.


-350- „Verwandte lieben!“

 

Der Elefant sagt, Karl wie ist es mit Bekannten,

bei mir kommen jetzt die Verwandten.

Ich will mich dagegen nicht wehren,

ganz ehrlich, ich kann sie nicht entbehren.

 

Ich glaube, ich bin ein netter Typ,

man sagte, habe sie doch bitte lieb.

Manchmal habe ich Liebe in meinem Herzen,

manchmal verbunden aber auch die Schmerzen.

 

Ich gehe deshalb in die Therapie,

auch der Psychologe sagt, man liebe sie.

Ich hatte dabei keinen Ausraster,

ich sagte, dann zu allem Basta.

 

Ich nahm mir auch die alten Bilder,

das stimmte mich noch weiter milder,

ich brauche nicht über meinen Schatten springen,

Verwandte gehören zu den guten Dingen.

 

Ich machte eine große Sause,

ich kam, wie du weißt, erst spät nach Hause.

Ich nahm sie alle auch noch mit,

so war ich die Verpflichtung quitt.

 

Als Elefant, bin ich wohl nicht verkehrt,

ich bin auch richtig wohl belehrt,

ich bleibe auch doch sehr besonnen,

ja, Verwandte sind mir willkommen.