Gedicht 201-220 - scholz-manfred.de

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-201-   Elefant              „arrogant, oder ?“

-202-   Elefant              „Ruhe gewünscht“

-203-   Elefant              „übt Sanftmut“

-204-   Elefant              „der direkte Weg“

-205-   Elefant              „In der Blase?“

-206-   Elefant              „graue Maus“

-207-   Elefant              „Zeit-Klage“

-208-   Elefant              „Worte drehen?“

-209-   Elefant              „chillen lernen!“

-210-   Elefant              „fake news“

-211-   Elefant              „Empathie erreichen, wie?“

-212-   Elefant              „wie, vollkommen?“

-213-   Elefant              „Puzzle Frust“

-214-   Elefant              „gute Stimme“

-215-   Elefant              „Mammut, verwandt“

-216-   Elefant              „Der Urknall“

-217-   Elefant              „geduldig sein“

-218-   Elefant              „die Dicken“

-219-   Elefant              „Gedicht, warum?“

-220-   Elefant              „weit oder soweit“


-220- „weit oder soweit“

 

Der Elefant sagt, wer sagt mir, was ist exakt?

Ich Karl, ich gehe auch bis abstrakt.

Dann erkläre mir, was ist denn weit?

Das ist zunächst keine exakte Einheit.

 

Weit ist schwer zu erreichen und zu finden,

man kann sich schlechter auch verbinden.

Doch das Weite findet Ende und wird nah,

wie? Einmal um die Erde, du bist wieder da.

 

Schön hast du mir das erklärt,

wie ist es denn, wenn der Zug abfährt.

Dazu sagte einer, jetzt ist es soweit,

der meinte nur, damit die Zeit.

 

Wird dieses soweit, also angewendet,

ist das Warten schnell beendet.

Man erreicht etwas und sagt bloß,

es ist soweit, dann geht es los.

 

Karl, du bist ein kluger Erzähler,

du definierst so klar, so ohne Fehler.

Das alles macht es mir doch sehr präsent,

soll sein, dass man weit und soweit trennt.


-201- „arrogant oder“

 

Der Elefant sagt, Karl es ist der Hans,

er wirft mir vor, die Arroganz.

Wir hätten immer nur die Nase hoch,

er findet das, total doch doof.

 

Die Nase hoch, das kann nicht sein,

ich habe ein Rüssel, doch kein Nasenbein.

Karl, der Hans erzählt, ich sag`s bescheiden,

nur Quatsch, er kann uns nur nicht leiden.

 

Das kommt, weil er nicht hat unser Niveau,

wer er wie wir, dann wäre er sehr froh.

Die Arroganz, wenn es denn so wär`,

die haben wir von unserem Erbgut her.

 

Du Karl, es ist vielleicht ein bisschen so,

wo wir viel Geist, hat Hans nur Stroh.

Das lässt sich mit Worten auch nicht erklären,

es ist nicht so, dass alle gleich wir wären.


-202- „Ruhe gewünscht“

 

Der Elefant sagt, na-nu-na-na,

Karl bist du schon wieder da.

Ich dachte die ganze Zeit, hab ich Ruh!

und jetzt bist da, schon wieder du.

 

Hast du nicht etwas, was `mal wichtig,

nur für du Zeit brauchst, `mal so richtig.

`Mal selber machst`, löst ein Problem,

wenn du das machst, das wäre sehr schön.

 

Ich sage nur ungern, dass du es weißt,

zur Zeit gehst  du mir auf den Geist.

Meine Gedanken können es nicht ertragen,

deine vielen, vielen, vielen Fragen.

 

Eine Pause zwischen uns, in Kürze,

wäre für uns die belebende Würze.

Wenn jeder jetzt macht, was so er soll,

dann wäre das für uns beide toll.


-203- „übt Sanftmut“

 

Der Elefant sagt, Karl mit dem Hans,

stimmt irgendetwas, nicht so ganz.

Er findet sich doch selbst so doll,

andauernd schreit er, I am so wonder-voll.

 

Das geht mir langsam auf den Senkel,

er benimmt sich schlimmer als die Enkel.

Ein so extremes, aufsässiges Getue,

nimmt einen doch die letzte Ruhe.

 

Ich glaube wir müssen ihn ausbooten,

für mich gehört er zu den Idioten.

In der Klapse, es ist mir ganz klar,

wäre er für uns nicht die Gefahr.

 

Ich muss dir sagen, bist ein guter Elefant,

ich habe bei dir, ein großes Herz erkannt.

Wir wollen Hans schnell zu uns rufen,

er soll sich bessern, in mehreren Stufen.

 

Karl, wenn ich deinen Rat nicht hätte,

das gebe ich zu, mache jede Wette.

Wäre mein Handeln jetzt sehr verkehrt,

ich hätte Hans glatt weggesperrt.


-204- „der direkte Weg“

 

Der Elefant sagt, nie käme mir in den Sinn,

dass ich selbst, ein Hindernis mir bin.

Der Karl sagt, ich nur  mäandere,

weil ich nur unvernünftig so wandere.

 

Mein Ziel, wenn  ich habe es erblickt,

komm ich ihm näher, es verrückt.

So komme ich auch niemals an,

mir bleibt nur zu sagen, Mann o Mann.

 

Nun hat der Karl sich ernstlich vorgenommen,

mich zu leiten, ich soll ankommen.

Für mich als Elefant ist das schwer,

mein Inneres, das legt sich quer.

 

Jetzt hat Karl gesagt, so geht es, nein,

lerne wirklich konsequent zu sein.

Jetzt trainiere ich, das ist nun auch ok,

den direkten Gang, von A nach B.

 

Das Hindernis, was ich mir bin,

besiege ich, mit Herz und Sinn.

Dabei geht es mir gar nicht gut,

so genau, es liegt mir nicht im Blut.


-205- „In der Blase?“

 

Der Elefant sagt, der Hans bringt mich in Rage,

Karl, der Hans lebt in einer Blase.

Der will sich über uns nicht outen,

es soll von ihm gar nichts verlauten.

 

Er hat sich in seinem Kokon eingesponnen,

und sagt, was sind die Fleischeswonnen.

Die Enthaltsamkeit auf dem Terrain,

ist die Zufriedenheit, die ich so kenn`.

 

Vielleicht verscheuchst du mal den Wahn,

und fängst einmal von neuem an.

Es ist die fünfte Jahreszeit am Rhein,

sie lässt uns alle fröhlich sein.

 

Das sind die, die jedes Jahr auftauchen,

genau wie Hans, die Blase brauchen.

Dann haben sie im Kopf, hi-hi, ha-ha,

es ist egal, blabli, blabla.

 

Ist diese Blase dann zerplatzt,

findet man so kein Ersatz.

Dann ist grau, das alles ganz,

dann will  die Blase, wieder der Hans.


-206- „graue Maus“

 

Der Elefant sagt, die ganze Norm,

sie ist für uns, sie macht konform.

Wir werden, wie alle Mäuse grau,

wir sind der Reichen Unterbau.

 

Die ganze Masse ist leicht zu leiten,

sie wird geplündert, von allen Seiten.

Die Masse, sie hat so gar kein Gelingen,

jeder will es, in ihr vorwärts bringen.

 

Doch der Block, ist ziemlich homogen,

sie blockieren sich, im vorwärts gehen.

Denn der Rahmen, den die Reichen stecken,

ist zu eng, und wer will anecken.

 

So brodelt es, konform im Gefüge,

die Freiheit wird gestutzt, sie wird Lüge.

Es wird gelenkt, verklärt, getwittert,

und all die Konformität verbittert.

 

Es gibt darauf, die starke Eruption,

schnell wird daraus, die Revolution.

Bald danach ist wieder alles aus,

man sieht sie wieder, die graue Maus.


-207- „Zeit-Klage“

 

Der Elefant sagt, Karl es tut mir Leid,

ich habe ein Problem, es ist die Zeit.

Es ist für mich nicht zu verstehen,

die Zeit in ihrem zeitlichen Geschehen.

 

Begriffe, wie heut, gestern und auch morgen,

all die mag ich nicht, und machen Sorgen.

Die Zeit kann einfach ich nicht packen,

und dennoch habe ich ständig sie im Nacken.

 

Sie ist nicht stofflich, nicht zu sehn`,

sie ist einfach das große Phänomen.

Sie ist nicht, doch da und doch weg,

was ihr Sinn, hat sie Zweck?

 

Im Spiegel, hat sie mich angehalten,

im Spiegel sah ich sie, in meinen Falten.

Und nun verglich ich die, so ganz leger,

die Falten waren jetzt, viel mehr.

 

Da habe ich sehr schnell bei mir benannt,

du bist die Zeit, du bist erkannt.

Du Zeit und Alter, ihr seid verbunden,

im Alter zeigt ihr meine Wunden.

 

Ich kann es drehen, sogar verfluchen,

die Antwort darauf werd` ich ewig suchen.

Schon wieder hat die Zeit mir reingefuscht,

das Wort „ewig“, es ist mir reingehuscht.


-208- „Worte drehen?“

 

Der Elefant sagt, Karl ich will dir sagen,

ich nehme es genau mit Buchstaben.

Da habe ich sehr gut verstanden,

es darf doch keiner sein, abhanden.

 

Karl sagt, kannst du das mir beweisen,

das ist für mich kein heißes Eisen.

Karl, du solltest einmal erfassen,

es geht so nicht, das Weglassen.

 

Ich sage nur das Wort Ameise,

das A weglassen, ist das Weise?

Nein, Elefant, ich das nun verstehe,

jetzt einen Vogel ich vor mir sehe.

 

Karl, du hast schnell mitgedacht,

das Wort verändern, man das nicht macht..

So kommt dann meist durch einen Dreh,

das Ja heißt dann, so plötzlich – Nee.

 

Vor allem meine ich die Advokaten,

die drehen immer an den Taten.

Bist du dann wirr und denkst im Kreise,

dann wird aus Ameise, die Meise.

 

Hast du die Meise nun im Kopf,

ist es mit dir aus, ein armer Tropf.

Es ist etwas, was ewig quält,

es ist ein Buchstabe, der dir gefehlt.


-209- „chillen lernen!“

 

Der Elefant sagt, Karl das hast du nicht gedacht,

ich habe gechillt und nichts gemacht.

Ich ließ sofort, das alles bleiben,

was mich so sollte, vorwärts treiben.

 

Das war ein Gefühl, das war die Wonne,

zuletzt erfahren, in der Äquator-Sonne.

Ich war entspannt, so wie gelähmt,

hab ich dir, die Halluzination erwähnt?

 

Du glaubst es nicht, `ne andere Welt,

dem Deutschen,  die so nicht gefällt.

Ich kannte das nur vom Inselfetzen,

auf Fidschi, dort kannst du nicht hetzen.

 

Die Palmen und des Sandes Küsten,

wenn die von unserem Tempo wüssten.

Die wären auf der Stelle platt,

der Gedanke „Deutsch“, macht sie schon matt.

 

Doch würden sie uns doch beneiden,

die Fehler von uns sind zu meiden.

Wir sollten es bei uns sobald kapieren,

gut wäre es, das Chillen zu importieren.


-210- „fake news“

 

Der Elefant sagt, Karl was ist ein fake,

ich sage dir, es ist das, was unbelegt.

Du gebrauchst das oft subtil und leise,

und das ist die infame Weise.

 

Karl, höre nun auf mich anzuklagen,

das schlägt mir gehörig auf den Magen.

Ich bemühe mich und zeige Mut,

und erkläre das, was klar und gut.

 

Fake and the fake news sind die Lüge,

die ich nicht über die Lippen kriege.

Plötzlich, wie aus tiefem Grunde,

sind faks jetzt in aller Munde.

 

Es beginnt überall zu schwimmen,

wie ein Gewebe, der bösen Spinnen.

Weis so keiner was noch stimmt,

man wird naiv und wird zum Kind.

 

Karl, wir faken unsere Welt,

und alles ist auf den Kopf gestellt.

Der Boden auf den wir alle stehen,

er sinkt uns weg, ein bös` Geschehen.


-211- „Empathie erreichen, wie?“

 

Der Elefant sagt, Karl hast du sie?,

was meinst du, „die Empathie!“

Willst du die mir mal näherbringen,

sie gehört zu den modernen Dingen.

 

Karl, heut zutage sagen sie,

die haben gar keine Empathie.

Ich sehe sie, als abgeschwächte Form,

der Liebe, sie ist die größte Norm.

 

Ich sage dir, es wird viel Geist verwendet,

und mit Empathie, es schnell beendet.

Doch, der Mensch ist, wie er so lebt,

um Vorteil, es ihm wirklich geht.

 

Der Mensch kann es schwer entscheiden,

wen er mag, wen kann er leiden.

Karl es ist uns klar, und es ist echt,

wir schaffen es nicht, dass wir gerecht.

 

Man tendiert doch stets zu seines Gleichen,

die Empathie, können wir so nicht erreichen.

Karl, sei mir wirklich bitte nicht böse,

die Empathie, ist derzeit nur Wortgetöse.


-212- „wie, vollkommen?“

 

Der Elefant sagt, leider bin ich nicht vollkommen,

so manches an mir ist verschwommen.

Karl, mir fehlt oft, was so ideal,

dann sehe ich grau aus und sehr fahl.

 

Ich glänzte nicht, wie ich mir`s dachte,

die Pirouette rückwärts ich dann machte.

So ganz erschlagen von den Missgriff,

Karl, hast du mir zur Hilfe, einen Kniff?

 

Du lieber Elefant doch bitte mich verstehe,

auch das Unvollkommen, was ich so sehe,

gehört zu deinen liebenswerten Seiten,

denke doch, an vergangene Zeiten.

 

Du warst so dünn, ich sage zu schmal,

da behauptest du, bist ideal.

Doch keiner hatte dich als ideal erkannt,

man sagte nur, das ist nicht der Elefant.

 

Du sahst dich als vollkommen an,

doch bei dir war gar nichts mehr dran .

Vielleicht musst du auch anders denken,

den Geist, was an dir vollkommen, lenken.


-213- „Puzzle Frust“

 

Der Elefant sagt, ich mache gerade ein Puzzle,

doch ich glaube, dass ich es vermassel.

Karl, dieses Stück das ich habe, bitte sehr,

das ist zu viel, ich brauche es nicht mehr.

 

Das ist doch alles nicht so ganz,

du zeigst mir eine unvollendete Bilanz.

Ein Stück, das von dir nicht eingebaut,

damit ist doch das Bild versaut.

 

Du musst doch ordentlich mal puzzeln,

so deine Art, das ist verschusseln.

Es muss genau, so alles eingelegt,

dann liegt es fest, bleibt unbewegt.

 

Karl, jetzt mag ich das Puzzle doch nicht mehr,

du machst mir alles das zu schwer.

Als Elefant, das finde ich normal,

bin ich nicht so genau, wie du, der Karl.

 

Ich schlage lieber mit Heuballen,

mit Puzzeln tue ich dir keinen Gefallen.

Du hast mir gesagt, ich habe es verstanden,

für diese Tätigkeit, gibt es bessere Probanden.


-214- „gute Stimme“

 

Der Elefant sagt, Karl ich sage dir jetzt nur,

ich arbeite an einer Ideal-Figur.

Ich denke, wenn die Hüften schlank,

ernte ich von dir auch Dank.

 

Nimm nicht zu viel von deiner Masse,

denn hohe Stimmen, ich so hasse.

Wie der Hans, ich mich entsinne,

der hat eine piepsige hohe Stimme.

 

Du als Elefant, bringst den Ton hervor,

der schön klingt, und so recht sonor.

Dazu brauchst du und das hörbar,

eine Masse als Klangkörper.

 

So gespannte Seiten, ohne Länge,

sind das Geräusch, das zeigt die Zwänge.

Alle die da sind, mit wenig Körper,

sind mit schrillem Laut bemerkbar.

 

Ich sage dir, als dein Freund, als Karl,

aus deiner Stimme hör ich, du bist normal.

Fängst du dagegen an, den Ton zu steigern,

muss ich dir gleich, die Zuneigung verweigern.


-215- „Mamut, verwandt?“

 

Der Elefant sagt, der Urenkel ist Knut,

Karl, nein, der hieß nur Mamut.

Ich habe sein Bild mal angeseh`n,

mein Eindruck, er war doch sehr bequem.

 

Des Weiteren, sah ich ihn so zottelig,

besser sage ich auch trottelig.

Mit seiner langen, der haarigen Mähne,

über den Augen, diese wilde Strähne.

 

Da steht er einfach nur im Eis,

er sieht so aus, wie der nichts weiß.

Dagegen bin ich als Elefant ein Knaller,

der damals war doch balla - balla.

 

Karl sagt, so darfst du nicht sprechen,

böse Geister, könnten dafür sich Rechen.

Wer weiß, ist der Einfluss von ihm wertig,

bist du unvernünftig, macht es dich fertig.

 

Karl, was du sagst, für mich nicht so gemacht,

ein Mamut von damals hat doch keine Kraft.

Die Zeit der Urzeit, lang ist sie vertrieben,

die Erinnerung an Mamut ist uns geblieben.

egal was ... EleFanT

-216- „Der Urknall“

 

Der Elefant sagt, es war auf jeden Fall,

der Weltbeginn, mit einem Knall.

Der Karl sagt, es geschah erst nach der Zeit,

die Welt war da, dann war`s soweit.

 

Ich denke als der Urknall da geschah,

war, denke ich, die Zeit schon da.

Die Zeit war da, dann erst der Knall,

der Knall fand in ihr den Wiederhall.

 

Ich Elefant, muss alles das abrunden,

für mich ist die Lösung, nicht gefunden.

Ein Schöpfer muss es dann wohl sein,

er schuf das alles, ob groß, ob klein.

 

Doch wie es war, doch ganz so detailliert,

im Ansatz habe ich es nicht kapiert.

Du Karl, kannst dabei mir nicht begründen,

wie die Zusammenhänge sind zu finden.

 

Das wirst du wohl niemals verstehen,

der ganze Weg ist nicht zu sehen.

Das viele Denken ist auch nicht gesund,

so bleibt der Urknall, so als Grund.

 

1 Mose 1:1


-217- „geduldig sein“

 

Der Elefant sagt, Karl hast du auch Geduld?

Nein, Geduld hat sehr viel Schuld.

Wenn du ein Ziel kannst nicht erreichen,

sollst du auf die Geduld ausweichen.

 

Die Ohnmacht, so sehe ich`s, gewiss,

lanciert dann meist den Kompromiss.

Doch einen Kompromiss erst ´mal zu starten,

heißt im Umkehrschluss, doch warten.

 

Der Kompromiss ist nicht dein Ziel,

so heißt es, habe Geduld, sehr viel.

Mit der Geduld so, wollte man sie loben,

ist dein Wollen letztendlich aufgeschoben.

 

Geduld ist immer nur ein Patt,

sie dient dem Frieden, macht nicht satt.

Es ist, man bekommt etwas nur in Teilen,

werde geduldig, und übe das Verweilen.


-218- „die Dicken“

 

Der Elefant sagt, die Dicken stehen immer vorn,

die werfen Schatten, den groß und enorm.

Alle anderen, die dahinter, sind verdeckt,

sie wirken, als haben sie sich versteckt.

 

Weil sie so dick, sind sie schwer zu bewegen,

und halten sich selbst, für einen Segen.

Sie schirmen alles einfach ab,

und halten Schattenwesen gut auf Trapp.

 

Sie wollen sein, doch für alle die Besten,

vergessen aber keinesfalls sich selbst zu mästen.

Muss man zum Verteilen jemand suchen,

ist klar, nicht für alle, reicht der Kuchen.

 

So bleibt der Dicke immer in seiner Position,

das Dick sein selbst, ist schon der Lohn.

Er  muss nicht rückwärts in den Schatten sehn,

dort bleiben die Anderen, wie gewohnt doch stehn.


-219- „Gedicht, warum?“

 

Der Elefant sagt, hat mein Gedicht,

überhaupt ein merkbares Gewicht?

Die Worte stehen im Raume, der Zeit,

aber öffnen sie den Geist auch weit?

 

So stellen sich für mich sehr viele Fragen,

wer kann antworten, etwas sagen?

Meist wird versucht mit Worten zu klären,

was da ist und was da könnte werden.

 

Es wird versucht, von der anderen Seite,

heran zu kommen, an das Gescheite.

Der alte Weg, ist doch sehr bekannt,

was jeder weiß, ist schon benannt.

 

Das Gedicht, das vom Elefanten,

es sollte nicht sein, das es alle kannten.

Der Elefant kam, er dabei fast schwebte,

er wollte vielen sagen, was er erlebte.

 

Es ist also nur, die Weisheit der Kreatur,

man könnte sagen, diese aber „nur“.

Doch hin und wieder, kann man erahnen,

so ein Gedicht, das kann auch mahnen.

 

Am  Ende schließen sich die Kreise,

der kluge Hörer wird mehr weise.

Er muss nicht haben, das Elefantenblut,

diese Weisheit tut auch Menschen gut.