Gedicht 121-140 - scholz-manfred.de

Home Beruf Atelier Currently 2011 - heute 1991 - 2010 1971 - 1990 1957 - 1970 Elefanten - Gedicht 481-484 Gedicht 461-480 Gedicht 441-460 Gedicht 421-440 Gedicht 401-420 Gedicht 381-400 Gedicht 361-380 Gedicht 341-360 Gedicht 321-340 Gedicht 301-320 Gedicht 281-300 Gedicht 261-280 Gedicht 241-260 Gedicht 221-240 Gedicht 201-220 Gedicht 181-200 Gedicht 161-180 Gedicht 141-160 Gedicht 121-140 Gedicht 101-120 Gedicht 81 -100 Gedicht 61 - 80 Gedicht 41 - 60 Gedicht 21 - 40 Gedicht 1 - 20 Ausstellungen Shop

-121-   Elefant              „sein Zeitvermächtnis“

-122-   Elefant              „sucht Selbstfindung“

-123-   Elefant              „der Lebenslauf“

-124-   Elefant              „benötigt Plan B“

-125-   Elefant              „Karl spinnt“

-126-   Elefant              „Karl ist schlau“

-127-   Elefant              „sucht gerechte Demokratie“

-128-   Elefant              „ausgeräumtes Zerwürfnis“

-129-   Elefant              „Kenia-Marathon“

-130-   Elefant              „verteidigt Selbstständigkeit“

-131-   Elefant              „wie viel Digital“

-132-   Elefant              „der Minuszins“

-133-   Elefant              „was ist normal“

-134-   Elefant              „verträgt keinen Smog“

-135-   Elefant              „verschiebt die Ehe“

-136-   Elefant              „der GIN-Verlust“

-137-   Elefant              „sein Duschproblem“

-138-   Elefant              „schlaue Kinder?“

-139-   Elefant              „ist zu weich“

-140-   Elefant              „wollte Pilot werden“


-121- „sein Zeitvermächtnis“

 

Der Elefant sagte, es steht nunmehr fest,

ich schreibe nun des Lebens Rest.

Wenn ich den dann habe geschrieben,

bleibt es für immer einfach liegen.

 

Was immer dann die anderen sagen,

das schlägt mir nicht mehr auf den Magen.

Es ist dann vieles auch liegen geblieben,

die Zeit war nicht mehr da, dass es geschrieben.

 

Wem ist daran auch doch noch gelegen,

es gibt Milliarden Menschen auf den Wegen.

Sie alle hatten irgend doch ein Ziel,

doch alle hatten Zeit, nicht viel.

 

In dem ganzen Menschenknäul,

war viel Wehschrei und Geheul.

Sie waren alle zwar geboren,

am Ende waren sie verloren.

 

Die Riesenfrage ist zu klären,

was ist, was war und was da wäre.

So bleibt bei allem Wissen und auch Denken,

es ist so, Gott die Welt muss lenken.


-122- „versucht Selbstfindung“

 

Dem Elefant war nicht ganz klar,

er überlegte, wie er wirklich war.

War er, so dachte er, mehr wie Feuer,

oder mehr so unterwürfig, ein sehr Treuer.

 

War er mehr das Salz und der Pfeffer,

oder nur Kopierer und Nachäffer .

War er pur und sehr authentisch,

und dabei noch voll Erkenntnis.

 

War er schwankend, wie das Kornfeld,

oder wie ein Sigfried, also wie ein Held.

War er das Eine oder gar das Andere,

oder war er wie Einer, der stets wandere.

 

Nun dachte der Elefant, das und auch das,

gibt`s die Sonne, doch der Regen, der macht nass.

Ich kann mich gar nicht fest verorten,

mal bin ich der, mal von den ander`n Sorten.

 

So stell ich fest, es ist ein Graus,

ich muss mit mir selbst, doch kommen aus.

Da stell ich auch noch weiter fest,

ich muss bestehen, als Mensch den Test.

 

Ich mache Fortschritt und ich reife,

so mancher Test war eine Schleife.

Als Elefant, muss ich sein und das bliebe,

ein Elefant der Menschenliebe.

 

Nun habe ich meinen Geist geschunden,

doch zu guter Letzt habe ich gefunden,

in dem Wort an die Korinther,

Kap.1, Vers 13, steht auch dahinter.


-123- „der Lebenslauf“

 

Der Elefant sagt, wieso sie so liefen,

es war so, dass der Schweiß tat triefen.

Es war nicht mal der Lauf soeben,

sie liefen alle um ihr Leben.

 

Der Elefant sagt, es ist nicht zu verstehen,

die Gefahr, die muss ich auch doch sehen.

Es ist, das was schon lang vorhergesagt,

für`s Leben tut man alles, was man vermag.

 

Schon Satan sprach, der Mensch ist schwach,

mit der Todesdrohung, sag ich Schach.

Noch einen Zug auf dem Schachbrett,

und schon ist Dame und der König weg.

 

So ähnlich muss der Mensch empfinden,

der Elefant sieht sie, wie sie sich winden.

Wir müssen laufen, und wie verrückt,

auf das der Tod uns nicht erblickt.

 

So hetzen sie sich Tag und Tag hinein,

der Abstand zu der Rettung war sehr klein.

Der wurde auch durch`s Laufen nicht größer,

die Menschen wurden nur nervöser.

 

Der Elefant sagt, sie müssen es anerkennen,

das Leben kannst du nicht errennen.

Sie sollen tun, was gerecht und gut,

das Leben auch gestalten, das ist Mut.


-124- „benötigt Plan B“

 

Der Elefant hat sich außerordentlich bemüht,

er wollte, dass alles nach dem Plan geschieht.

Sein Vorhaben war, die Erfindung zu verkaufen,

und den Ertrag für sich verbrauchen.

 

Doch die Käufer sagten, alle nur „nee“,

das ist doch keine so gute Idee.

Das Vehikel, das wird ferngesteuert,

und auch noch mit Atomkraft befeuert.

 

Der Elefant war darauf nicht vorbereitet,

er hatte seinen Blick zu wenig geweitet.

Er hatte leider nicht gesehen, die Gefahr,

er handelte nur, nach Plan A.

 

„Ich lerne, ich muss haben einen Dreh,

habe vergessen, dass notwendig, ein Plan B.

So war die Spur, die ich nur anerkannt,

viel zu schmal, und führt gegen die Wand.“

 

So lerne ich Elefant nun ganz klar,

ich muss haben, erstens den Plan A.

Doch genügt das nicht, wie ich jetzt seh`

notwendig ist auch der, der mit dem B.


-125- „Karl spinnt“

 

Der Elefant sagt, der Karl redet nur noch Scheiß,

das kommt, er glaubt, dass er alles weiß.

So hat er behauptet, er kann ewig leben,

das geht mit Einfrieren, das, mal so eben.

 

Die ganze Prozedur des Lebens, die ergibt sich,

mit Stickstoff, bei Minus Zweihundert und siebzig.

Da kann man ruhen in der kalten Perfektion,

man wird später belebt, das gibt es schon.

 

Das sagt der Karl aus voller Brust,

du Elefant, hast du das nicht gewusst.

Ich selbst will ruhen gut vereist,

ich möchte gern, dass du das weist.

 

Jedoch mein Geldbudget ist klamm,

ich komm an den Gefrierpreis nicht ran.

Kannst du mir was geben, und auch wann,

das ich den Abschluss machen kann.

 

Der Elefant fand das sehr öde,

und sagte, Karl, du bist so richtig blöde.

Er sagte ihm, Karl das du`s weist,

es gibt kein Geld, für dieses Eis.


-126- „Karl ist schlau“

 

Der Elefant sagt, ist der Karl ein Schlauer,

oder ist Karl nur ein schlauer Bauer.

Beides ist doch einzeln zu betrachten,

damit nicht vermengt die beiden Sachen.

 

Nimmt man den wirklich Schlauen,

ist dem nicht immer auch zu trauen.

Ist er mit seinem Geist vor dem Gericht so tätig,

sei dir als Zeuge, das Schicksal bitte gnädig.

 

Denn wer wirklich intellektuell und schlau,

macht dir deine Aussage oft zur Sau.

Und da du als Zeuge meist unerfahren,

wird das Unerfahren deiner, er dir offenbaren.

 

So ist das Schlaue noch nicht gut,

der schlaue Bauer, der das besser tut.

Er ist dem Volke mehr von Nutzen,

er wird den Anderen nicht runterputzen.

 

Ein schlauer Bauer ist nicht verkehrt,

denn er ist der, der uns ernährt.

Der Elefant ist nun auch schlauer,

der Karl ist schlau, ich glaub` ein Bauer.


-127- „sucht gerechte Demokratie“

 

Der Elefant sagt, der Karl sagt immer Matka,

oft denke ich, er ist aus Kamtschatka.

Die Russen ihm so richtig liegen,

nun sagt er noch, wäre ich doch dort geblieben.

 

Der Elefant sagt, Karl es ist the best,

orientiere dich doch mal nach West.

Da sind die Amerikaner, sie sind generös,

leider ist ihr Tun z.Zt. doch sehr nervös.

 

Als Elefant muss ich sagen,

Amerikaner wollen überall sie hintragen,

sie meinen, die Demokratie muss sein,

ohne Demokratie, die Freiheit – nein.

 

Der Karl schwärmt jedoch von Bären,

die sich in Kamtschatka gut ernähren.

Als Elefant habe ich zu Karl gesagt,

ein Bär ist doch kein Demokrat.

 

Karl sagt, das können wir nicht vergleichen,

die Bären sind weder die Armen noch die Reichen.

Die Amerikaner machen sowie so ihr Ding,

ich gebe zu, der Ausgleich ihnen nicht gelingt.

 

Die Matka war dem Elefanten gut gesonnen,

mit Wodka hat sein Herz sie schnell gewonnen.

Ich muss doch sagen, solche Demokratie,

die zu lernen, das schaffe ich nie.


-128- „ausgeräumtes Zerwürfnis“

 

Der Elefant kam sehr in Ekstase,

weil der Karl sagte, du mit deiner Nase,

und danach noch, ach du Dicker,

da wurde der Elefant zum Choleriker.

 

Dem Karl sagte er, für mich bist du verachtet,

da du die Freundschaft hast befrachtet.

Ein Team wie wir, das ist schwer zu finden,

das muss uns beide doch verbinden.

 

Und was hast du zu bieten lieber Karl,

du bist zu dünn und viel zu schmal.

Auch deine Nase ist ohne Dimension,

mich als Elefant, erkennt man schon.

 

Doch lass ich meine Aufregung nun sein,

ich sage ja nur, du bist zu klein.

Ich denke deine Rede insgesamt,

will ich dir zubilligen, ohne Verstand.

 

Doch sehen wir unser beidseitiges Talent,

in Summe sind wir vehement

und bringen wir in Verbindung beides ein,

ich bin der Dicke, du kannst Hilfssheriff sein.


-129- „Kenia-Marathon“

 

Der Elefant war der Meinung, “ich bin fit,

den Marathon, den mach ich mit.“

Seit Kurzem sag ich, Gott sei Dank,

ich bin nun wieder richtig schlank.

 

War auch schon gar nicht lange da,

habe hart trainiert in Kenia.

Dort hab ich alle, locker überholt,

schon dort bekam ich zweimal Gold.

 

Doch in unseren Breitengraden,

muss ich zugeben, schmerzen die Waden.

Nun denke ich, es wird nicht leicht,

dass ich das Ziel, dann auch erreicht.

 

Ich muss mich glaube hier umstellen,

vermute, ich bin hier nicht bei den ganz Schnellen.

Und übrigens das Kopfsteinpflaster,

ist für den Fußauftritt mir ein Desaster.

 

Ich glaube doch, ich mach da nicht mit,

sonst verderb` ich mir den lock`ren Schritt.

Nein, ich fang nicht von vorne an,

das Dritte hol ich beim Kenia-Run.


-130- „verteidigt Selbstständigkeit“

 

Der Elefant der sagt, wir leben in den Zeiten,

in der sie alle wollen mich begleiten.

Bei mir sie sagen, du bist nicht in Not,

unsere Institutionen begleiten bis zum Tod.

 

Der Elefant sagt, wie soll das gehen, wie gestalten,

die Hand nur nehmen und sie halten.

Das Vermögen für mich verwahren,

und im Rollstuhl forsch mich rumzufahren.

 

Begleiter, vielleicht in meinen guten Tagen,

doch jetzt muss ich mich wirklich fragen,

in Zeiten, die für mich marode,

bin ich nicht mehr so ganz in Mode.

 

Ich ziehe vor, ihr lasst das, mein Begleiten,

es ist mir zu viel, von allen Seiten.

Noch will ich etwas auch selber machen,

ich baue mir gerade einen Drachen.

 

Den befrachte ich mit meinem Geist,

der soll sich erheben, und der kreißt ,

hoch oben, über all den Widrigkeiten,

ich hoffe nur, dass Wolken mich begleiten.


-131 „wieviel Digital“

 

Der Elefant der sagte, alles ist heut digital,

bin ich online, bin ich normal.

Sag mir Karl, hast du einen Professor,

da sagte Karl, nein einen Prozessor.

 

Als Elefant bin ich doch mehr gewohnt,

das mit Gehirn zu denken, es sich lohnt.

Doch das ist heute nicht mehr wichtig,

das Smartphone,  das ist heute richtig.

 

So glaube ich nun, das es ist tatsächlich,

die Wundertüte, die so mächtig.

Leider neigt der Mensch zur Übertreibung,

und führt jetzt durch, die Selbstentleibung.

 

Nichts geht mehr ohne dass er guckt,

welch Botschaft das Smartphone jetzt ausspuckt.

Das Meiste ist bla-bla und Scheiß,

es ist nicht wichtig, dass man`s weiß.

 

Das Problem, das Neu-Verhalten,

die Zeit ist weg, das Leben zu gestalten.

So ist das System im Ganzen hohl,

der Gruppe, Window, sowie Apple, hilft das wohl.


-132- „der Minuszins“

 

Der Elefant sagt, es ist interessant,

Karl, wir sind doch beide bei der Bank.

Ich soll jetzt schnell mein Geld hinbringen,

doch lieber Karl, sind wir von Sinnen?

 

Wie meinst du das, du Elefant,

ich sage dir, bei denen wird es doch verbrannt.

Wir beide kennen den Pythagoras und Sinus,

für uns ganz neu, das Sparzins-Minus.

 

Der ist jetzt so ganz neu doch erfunden,

der Staat will damit schnell gesunden.

Das ganze Volk, das jetzt so leidet,

weil die Regierung Rechenschaft vermeidet.

 

Der Elefant, sagt nun, Karl das ist der Hammer,

wir könn` nichts tun, wir werden klammer.

Neu ist das, seit vielen Generationen,

dass, das Sparen, soll sich nicht lohnen.

   

Der Elefant sagt, was ich jetzt seh`,

ist der coole Coup der EZB.

Der Draghi und seine Mitstreiter,

sind das, als Elefant bin ich gescheiter.


-133- „was ist normal“

 

Der Elefant sagt, mein lieber Karl,

erkläre mir, was ist normal.

Der Karl sagt, wenn ich das erkläre,

ich das alles nur erschwere.

 

Also los, versuch es mal zu ergänzen.

Normal ist, die Arbeit nicht zu schwänzen.

Normal ist, die Rechnung zu begleichen,

auch nicht zu sagen, es trifft den Reichen.

 

Normal ist, in der Ehe sich entzücken,

und nicht vor dem Partner sich verdrücken.

Normal ist, seine Steuern zu bezahlen,

und nicht mit den Bahamas prahlen.

 

Normal ist, die Wahrheit zu sagen seinen Freunden,

und sie nicht hinterrücks verleumden.

Normal ist es, für alle schon,

zu zahlen den gerechten Lohn.

 

So geht es weiter, jeder hat es doch begriffen,

es ist unklug, das Normale zu umschiffen.

So ist normal und das ist gesetzt,

ein Präsident, der das nicht verletzt.

 

Der Elefant, der pocht darauf,

zur Normalität gehört doch auch,

dass ein Pastor, der ein Vorbild,

die Ehe nicht bricht, und sie nicht killt.

 

Normal ist, dass ein Pastor dann gefällt,

wenn er das Sakrament der Ehe hält.


-134- „verträgt keinen Smog“

 

Der Elefant sah nur sehr schlecht,

er überlegte, ist das wohl echt.

Die Sonne war nicht mehr rot,

ich glaube, der Smog sie doch bedroht.

 

Ich sehe schlecht, bald wie in Peking,

es für mich kein tolles Ding.

Der Mensch die Luft hat so verschmutzt,

dass, das Atmen kaum noch nutzt.

 

Vor dem Mund die Filter-Masken,

die Menschen durch die Straßen hasten.

Baby`s sehen aus, wie Leichen,

sie müssen schnell ihr Haus erreichen.

 

Der Feinstaub, das ist der Fortschritt,

der nimmt uns jetzt die Gesundheit mit.

Kannst nicht Aufdrehen dir das Sonnenlicht,

daher siehst du die Sonne nicht.

 

Der Elefant  sagt, meiner langen Nase,

geht es nicht gut und das ist schade.

So lebe ich lieber,  dort wo man ärmer,

in Ruanda, sauber und auch wärmer.


-135- „verschiebt die Ehe“

 

Der Elefant, wollte nun die Ehe,

doch muss er sagen – wehe, wehe.

Die Frauen suchen und das ist bitter,

doch alle nur, den Weißen-Ritter.

 

Es störte sie besonders auch,

seinen Ansatz zu dem kleinen Bauch.

Die Eine kam gerade von ihrem Ex,

sie sag nur gebrochen- du nicht Sixpacks.

 

Die Andere sagte, mit meiner Oberweite,

schiebe ich sie alle leicht zur Seite.

Sie sah bei sich nicht, der Po nach unten zieht,

dazu sagt sie, gepusht wird der, das`s keiner sieht.

 

Der Elefant der wusste nicht was die bewog,

dann sah er einen Katalog,

der sagte, liebe Frau du bist ja so enorm,

daher bis du, auch ständig vorn.

 

Gebildet gut und auch noch schön,

du kannst doch nicht mit jedem geh`n.

So dauerte das große Prüfen,

und mehr und mehr, die Zeiten liefen.

 

Die Männersuche war ihr verhasst,

sie fand so keinen, der ihr passt.

Sie wusste, sie nun nicht mehr gewinnt,

zudem, ihr fehlte auch ein Kind.

 

Die Dreißig war vorbei, nun bei den Alten?

Es bildeten sich langsam die Falten.

Die Jungen drängten nach, das war so bitter,

nicht zu sehen, dieser Weiße, dieser Ritter.

 

Der Elefant, war darauf zufrieden,

das mit der Ehe lass ich jetzt liegen.

Meine Lebensart, ist mir auch recht,

mit Frauenpower geht`s mir wohl schlecht.


-136- „der GIN-Verlust“

 

Der Elefant sagt, ich bin doch sehr verdrossen,

das Glas, das habe ich vergossen.

Da war doch wirklich gutes drin,

es war voll bis oben, voller GIN.

 

Der geht jetzt leider den Bach herunter,

da werden die Fischlein sicher munter.

Die freuen sich, wie noch nie,

sie wollten sowie so eine Party.

 

Ich Elefant habe nichts, was macht mich heiter,

darum ärgere ich mich noch weiter.

Hab doch wirklich den Verlust,

zumal ich hab`s auch auf der Brust.

 

Das kostet Nerven und braucht Zeit,

und so bin ich jetzt bereit,

zu klagen mein Leid, meinem Wirt,

der hilft immer, wenn ich mich verirrt.

 

Der schreibt doch auch die Zahlen an,

später verhandelt man sie von Mann zu Mann.

Als Elefant lässt mich unterdessen,

den GIN Verlust etwas vergessen.

 

Jetzt bin ich in der Kneipe drin,

der Wirt fragt, willst du einen GIN.

Der Elefant sagt, dass du das weist,

ich nehme dazu rocky Eis.


-137- „sein Duschproblem“

 

Der Elefant, der duschte oft und gerne,

er meinte, dass er Schmutz entferne.

Doch bei ihm war es nicht ganz richtig,

er meinte, der Schmutz ist unterschichtig.

 

Der Karl, der sagte ihm vertraut,

der Schmutz liegt doch nicht unter der Haut.

Deshalb sag ich, ganz profunde,

es genügt das Duschen, einer halben Stunde.

 

Das war dem Elefanten doch nicht klar,

er ließ es bewenden, wie es war.

Die Schutzschicht, die auf seiner Haut,

hat er damit doch systematisch abgebaut.

 

Jetzt sah er aus, wie mit der Psoriasis,

und er bekam auch selbst den Schiss.

Der Dermatologe fragt, wie er duscht,

der Elefant, der sagt nur, mir nicht bewusst.

 

So wurde ihm das Duschen nun verboten,

der Karls sagt, jetzt suchst du den Idioten.

Der bin ich sicherlich, doch wieder ich,

der Elefant sagt, bloß nicht Duschen, wische mich.


-138- „schlaue Kinder?“

 

Der Elefant, der dachte nun einmal an Kinder,

man sagt, heute sind sie gesünder.

Wenn ich dann die Amerikaner sehe,

kommt in mir auf, dass große Wehe.

 

Woher der Gang so langsam und wenig adrett,

sie sind vielleicht wirklich doch zu fett.

Ist die Cola es und das Fast Food,

das die Kinder macht kaputt.

 

Auch gibt`s keinen Dummen,

deren Intelligenz ist nur verschlungen.

Sie sind schlau, wir immer haben es gewusst,

dieses Schlau wird beschrieben, „klug mit Minus“.

 

Und wo nichts mehr so klar benannt,

zeigt sich der Pädagoge als verbrannt.

Es wird nachgebessert, mit Worten doch verbrämt,

dass keiner sich mehr, für etwas sich schämt.


-139- „ist zu weich“

 

Der Elefant, war nun wie angestochen,

die Doris hatte mit ihm gesprochen.

Der Karl, der sagte, das ist fatal,

dass sie mit dir spricht, ist nicht normal.

 

Er hatte sich auch wohl vertan,

die Doris hatte einen Plan.

Er war nicht jetzt der wahre Knüller,

sie brauchte einen Lückenfüller.

 

Es stand im Ganzen doch dahinter,

sie wollte nur den Harry Winter.

Doch der Elefant fand sich so sehr geehrt,

so hatten ihre Avancen wert.

 

Es war auch darauf nicht lang, nur kurz,

da war für sie er wieder schnurz.

Als Letztes sagte er nur, ich mach dich reich,

ihre Antwort war kurz, du bist zu weich.


-140- „wollte Pilot werden“

 

Der Elefant, wollte selbst ausloten,

wie machen es nur die Piloten.

Es ist so einfach, sie fliegen rauf und runter,

das Geschehen ist recht munter.

 

So stieg er ein in das Cockpit,

und sagt, ich fliege einfach mit.

Kaum war er oben in dem Himmel,

da wunderte er sich, welch Gewimmel.

 

Er dachte, in diesem weiten Land,

Leitplanken sind da nicht bekannt.

Das Personal sagte ihm auch nur,

wir müssen halten unsere Spur.

 

Der Elefant war konsterniert und betroffen,

auf Freiheit ist hier nicht zu hoffen.

Pilot sein,  bedeutet für den Elefant,

ich habe deren Unabhängigkeit verkannt.

 

Ich hatte alles zu schön gesehen,

mein Fahrrad ließ ich aus Vorsicht stehen.

Ich mach mit dem Fliegen eine Pause,

mit dem Fahrrad fahr ich jetzt nach Hause.