Gedicht 381-400 - scholz-manfred.de

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-381-   Elefant              „Der Disput“

-382-   Elefant              „Gelenkte Energie“

-383-   Elefant              „fake und fake“

-384-   Elefant              „Sessel, niemals"

-385-   Elefant              „Relativ, aber wie?"

-386-   Elefant              „Meeres-Kunst"

-387-   Elefant              „Hippo schreibt nicht“

-388-   Elefant              „Hongkong, light“

-389-   Elefant              „Hippo, der Freigeist“

-390-   Elefant              „Hilfe von oben“

-391-   Elefant              „Geheimmission misslungen“

-392-   Elefant              „Hippo anerkennen“

-393-   Elefant              „Die Depression“

-394-   Elefant              „Elefant wohin?"

-395-   Elefant              „Libellenwunder"

-396-   Elefant              „Zufrieden, bedingt"

-397-   Elefant              „Neue Welt“

-398-   Elefant              „Botoxwahn“

-399-   Elefant              „Das Warten“

-400-   Elefant              „Elefant immer“


-381- „Der Disput“

 

Der Elefant sagt, Karl, warum sagst du bloß,

zu mir, du bist ein dicker Kloß.

Vor kurzem, wolltest du mal durch,

das schafftest du nicht, du dünner Lurch.

 

Da hattest du gleich daran gedacht,

das der „Dicke“, für dich das macht.

Da war keine Rede mehr vom Kloß,

da fühltest du dich stark und groß.

 

Ich merke nun, wer du bist,

ich denke jetzt, ein Egoist.

Von mir wird das nun so verstanden,

es geht, ist Interesse, gemeinsam vorhanden.

 

Du musst doch wirklich von mir wissen,

ich hasse die, die solch Egoisten.

Und lass das bitte, mit der Figur,

ich sage zur dir nicht, du Strich in der Natur.

 

Oder so ein Nichts an Manneskraft,

wie hast du meine Freundschaft nur geschafft.

Karl, mach dieser Anspielungen ein Ende,

sonst gibt es der Freundschaft eine Wende.

 

Ich glaube doch, alles steht auf festem Grund,

Figur egal, Hauptsache gesund.

Der Hippo wartet schon in den Stromschnellen,

das wird uns auf die Probe stellen.

 

Da gibt es keine Zeit zum Raufen,

da muss ich dich retten, vor dem Ersaufen.


-382- „Gelenkte Energie“

 

Der Elefant sagt, Karl man hat mich bezichtigt,

ich wäre Workoholicer, ich bin süchtig.

Ich sollte vielmehr doch verweilen,

das könnte mich vielleicht noch heilen.

 

Die sollten sich um mich nicht kümmern,

dieser Rat wird alles nur verschlimmern.

Ich weiß schon, wann ist anzuhalten,

das kann ich selber alles noch gestalten.

 

Für mich ist Arbeit doch ein Muss,

ja, Langeweile macht Verdruss.

Ich kann mit der Energie so viel erreichen,

und Probleme müssen weichen.

 

Letztens half ich vehement, dem Hippo,

der war darauf richtig stolz und froh.

Der sagte nur, mit meiner Energie,

war er so erfolgreich, wie noch nie.

 

Ich habe gerackert und geschuftet,

und so hat das Ganze auch gefruchtet.

Ich will mich wirklich nicht loben,

auf den Mount Everest, waren wir ganz oben.


-383- „fake und fake“

 

Der Elefant sagt, ich mache nicht mehr mit,

ich mache einen cut, also den Schnitt.

Es gab die Zeit etwas zu glauben,

jetzt ist es so, will Glauben rauben.

 

Es wurde allerseits so überlegt,

wie ist es am besten, das man faked.

Weil vieles nicht mehr stimmt,

denn viele Nachrichten sind getrimmt.

 

Was wird berichtet, was ist wahr,

warum ist nun die Wahrheit rar?

Es ist sich alles am Überschneiden,

Wahrheit und Lüge, was von beiden?.

 

Es ist nun notwendig dieser Schnitt,

es fehlt der Handlung nun der Kitt.

Auf was soll ich meine Meinung stützen,

was ist nun wahr, was kann mir nützen?

 

Ich bin wie ohne Augen, ohne Sinn,

die Orientierung ist jetzt hin.

So taste ich mich mit dem Karl,

den Wahrheitsweg finden, der so schmal.

 

Ich habe mit meiner Intelligenz kein Glück,

und blicke nun traurig doch zurück.

Karl, wir können es nicht mehr richten,

es ist nicht schwer, die Wahrheit zu vernichten.


-384- „Sessel, niemals“

 

Der Elefant sagt, ich soll in einen Sessel,

das ist für mich, wie eine Fessel.

Schon das Ansinnen, macht mich platt,

das ist doch nicht, mein Habitat.

 

Ein Sessel, das ist für mich so,

der passt gar nicht zu meinen Po.

Das passt doch alles nicht zusammen,

das gibt für mich, doch nur die Schrammen.

 

Es ist doch so, und das auch stimmt,

ein Elefant, doch nie Platz dort nimmt.

Er muss den lieben Tag nur fressen,

habe nie einen gesehen, der hat gesessen.

 

So sollt ihr meine Art nicht verbiegen,

was noch geht, das ist das Liegen.

Karl, nimm mir den Sessel vom Gesicht,

du merkst, ich will ihn einfach nicht.

 

Es ist mir das alles doch zu blöd,

macht Schluss, dass das nicht weitergeht.

Sonst muss ich mich selbst noch kümmern,

das heißt, den Sessel dann zertrümmern.


-385- „Relativ, aber wie?“

 

Der Elefant sagt, Karl es gibt erst einen Sinn,

was? Wenn du sagst das Wort „ in“.

Du musst sagen, es ist in Relation,

sonst triffst du nicht den richtigen Ton.

 

Nun sage doch nicht gleich, ein ach,

wenn ich sage, in Relation bist du schwach.

Damit muss ich bekennen, das zu mir,

hast relativ wenig Kraft zu mir, als Tier.

 

Die Vergleiche will ich mir schenken,

vergleich ich das, mit unser beider Denken.

Da ist das bei uns ganz anders, doch gesät,

beim Denken herrscht die Parität.

 

Im Kraftvergleich bist du die Mücke,

beim Wrestling zerreiße ich dich in Stücke.

Doch wie gesagt, in der Geisteskraft,

da werde ich oft von dir geschafft.

 

Sei daher bitte, nicht konsterniert,

beim Hase und Igel, wird es kapiert.

In Relation, war der Hase sehr viel schneller,

doch der Igel wohl, im Köpfchen heller.

 

So bestimmt das Denken, das Relativ,

und meist`s gibt es Ärger, es geht schief.

Karl, wir sind mit Vergleichen vorsichtig,

fast kein Vergleich, ist in sich richtig.


-386- „Meeres-Kunst“

 

Der Elefant sagt, das Meer geht nun zurück,

ich erwarte nur noch Schlick.

Das ist so, bei Ebbe und bei Flut,

das tut dem Ökosystem so gut.

 

Doch das Meer, das macht aus Sand,

ein Waschbrettmuster, wie ich es fand.

Wie kann das Meer, das kann nicht denken,

mit dieser Skulptur, so auf sich lenken.

 

Das fragte ich mich, und mir gefiel,

das Wind und Wellen, sind im Spiel.

Aus all den vielen Universal-Faktoren,

wird das Waschbrettmuster wohl geboren.

 

Kommt das Meer dann wieder zurück,

vernichtet es das Kunstwerk in einem Stück.

Es reißt dann alles nieder,

und denkt wohl, das kann ich doch wieder.

 

Der Rhythmus ist für mich zum Staunen,

und wieder höre ich, so alles raunen.

Warte nur, wir führen es im Schilde,

bald machen wir wieder, dieses Gebilde.

 

Dazu kommt die Sonne und der Mond,

es glitzert dann, es hat sich doch gelohnt.

Bevor ich danach gehe schlafen,

hole ich, zur Kunst, die Fotografen.


-387- „Hippo schreibt nicht“

 

Der Elefant sagt, ich muss immer schreiben,

der Hippo sagt, das lass ich bleiben.

Ich glaube auch, so ein Gedicht,

ist überflüssig, das brauche ich nicht.

 

Der Hippo sitzt doch lieber in der Pfütze,

und denkt, das ist doch wenig nütze.

Ich sitze doch lieber hier im Matsche,

höre mir nicht an, das ganze Gequatsche.

 

Der Karl war danach, doch sehr empört,

und hat sich lauthals gleich beschwert.

Der Hippo hat so ein dickes Fell,

er ist so anders, nicht intellektuell.

 

Das Schreiben verstehe ich so ideell,

Hippo, nicht wie du, nur materiell.

Der Hippo sagt, ich habe auch Gedanken,

die pflege ich, ohne irgendwelche Schranken.

 

Die muss ich nicht in Texte Kammern,

die haben bei mir, keine Klammern.

Das werdet ihr Schreiber nicht verstehen,

Gedanken müssen frei im Raume wehen.

 

Karl, wie soll uns der das näher bringen,

das sind die Worte, eines Geringen.

Sein Intellekt wird mäßig bleiben,

mit dicken Pfoten, kann man nicht schreiben.


-388- „Hongkong, light“

 

Der Elefant sagt, in Hongkong war es gewesen,

Karl, da findet man nur noch Chinesen.

Es war ein großes Hotel, wie immer,

da nahm ich mir ein Einzelzimmer.

 

Ich fand es, erst auch angenehm,

wie immer, wollte ich den Fluchtweg seh`n.

Die Gänge waren wirklich lang,

der Fluchtweg, war neben einem Schrank.

 

Den Weg zu kennen, war es wert,

doch nach Tür auf, war er versperrt.

Mir gingen schlagartig die Augen auf,

es lagen dort Matratzen, die zu Hauf.

 

Was nützt das Hotel, so war mein Bangen,

muss ich hier raus, bin ich gefangen.

Der schöne Schein, der kann blenden,

ist die Organisation in schlechten Händen.

 

Ich folgerte das, mit dem Karl,

kein Fluchtweg, das ist nicht normal.

So ist es zum Schluss mit den Chinesen,

ich bin nur kurz, dann da gewesen.


-389- „Hippo, der Freigeist“

 

Der Elefant sagt, wir sollen uns nicht beschweren,

Karl, der Hippo lässt den Motor röhren.

Er sagt, es gehört zu dem Winterschluss,

das Motorrad, das ist jetzt ein Muss.

 

Der Hippo sagt, ich nehme es nun locker,

ich bin im Frühjahr, der Freizeitrocker.

Das Bild von mir, ist nicht zum Lachen,

ich bin gedresst, mit Ledersachen.

 

Die Cosa Nostra, hat schon nachgefragt,

ob ich bei ihnen mitmachen mag.

Da bin ich dem Ganzen ausgewichen,

gab Gas, habe mich davon geschlichen.

 

Auf meiner Harley bin ich König,

als Hippo bin ich ja nicht wenig.

Mein Gewicht in Gänze, ist enorm,

als Hippo verschmelze ich zu einer Form.

 

Ihr braucht euch nicht mehr zu beeilen,

ihr braucht mir keine Arbeit zuteilen.

Ihr werdet von mir hören, nur ein Summen,

ich will nur noch in der Welt rumbrummen.

 

Im Grunde tut ihr mir doch leid,

was macht ihr mit der schönen Zeit.

Ich fühle mich leicht, wie eine Feder,

Gedichte schreiben, das kann doch jeder.


-390- „Hilfe von oben“

 

Der Elefant sagt, ich meine höhere Gewalten,

könnten für mich besser walten.

Ich brauchte viel mehr Energie,

es geht für mich, nicht ohne sie.

 

Karl sagt, bleibe mehr bescheiden,

vielleicht können sie dich nur nicht leiden.

Du musst sie bitten, dich zu beschützen,

ich denk, dann werden sie auch nützen.

 

Die Gewalten aus ganz anderen Sphären,

werden aber nur dann auf dich hören,

du musst doch machen einen Schritt,

gib ihnen wieder, mehr den Vortritt.

 

Sie können es nun mal nicht leiden,

wenn man sie, will beschneiden.

Ich sage dir, wie fast zu einem Sohn,

das bringt dir, den gewünschten Lohn.

 

Das glaube ich dir, doch lieber Karl,

es ist, wie bei dem heiligen Gral.

Bei allem, was dann wird bezweckt,

ist, dass gezeigt wird, mehr Respekt.

 

Die Diskussion hat nun auch angeschlagen,

ich fühle bei mir, ein besseres Behagen.

Ein Freund, wie du, das ist so schön,

du hilfst, die höheren Gewalten zu verstehn.


-391- „Geheimmission misslungen“

 

Der Elefant sagt, mir war bisher nicht klar,

Karl, dass ich beim CIA gelistet war.

Und wenn ich den Nachbar seh`,

weiß ich, der ist beim KGB.

 

Der hat, das weiß ich, seine Stärken,

der lässt sich so gar nichts anmerken.

Auch ich, der dicht so an ihm wohne,

ich bin auch gar nicht so ohne.

 

Wir beide besitzen die non chalance,

das heißt, doch klar ist, dass man`s  kann.

 

Ich weiß nicht, wie lange er es erträgt,

dass er unverhofft mal doch zuschlägt.

Doch ich habe einen guten Plan,

ich fange mal als Erster an.

 

Ich habe mit Robot rausgekriegt,

wie er im Wettbewerb mit mir liegt.

Nun bin ich ausnahmsweise ehrlich,

ich glaube, er wusste, ich bin gefährlich.

 

Als ich so all das Ganze begriff,

greift er zu einem miesen Kniff.

Mein Schlag, war auch äußerst dreist,

da hörte ich, der ist verreist.

 

Mein Schlag ging somit in das Leere,

prompt schrieb dass CIA, ich störe.

Sie sagten, es ist nicht zu überbieten,

als Elefant gehöre ich zu den Knall-Tüten.


-392- „Hippo anerkennen“

 

Der Elefant sagt, Karl du sagst immer nur,

der Hippo hat nicht das Abitur.

Er fühlt sich doch jetzt etwas bedroht,

du behandelst ihn, wie einen Idiot.

 

Dabei ist bei ihm nichts verloren,

die Intelligenz bei ihm ist angeboren.

Der Hippo ließ sein IQ doch testen,

dabei gehörte er zu den Besten.

 

Karl, das Abitur ist auch Papier,

du musst doch sagen, wer steht vor dir.

Der Hippo ist doch oft sehr gewandt,

das zeugt davon, der hat Verstand.

 

Gerade bei Unterwasserbau und Sediment,

er sich bewährt und gut auskennt.

Er war am Staudamm, da am Nil,

den machte Hippo, wieder stabil.

 

Das war von ihm die große Tat,

Kairo, er damit gerettet hat.

Karl, das ist alles zu bedenken,

du solltest Hippo Achtung schenken.


-393- „Die Depression“

 

Der Elefant sagt ,für mich der Hammer,

der Mensch wird umfasst mit einer Klammer.

Das Digitale und der Schritt in 4.0,

ist so hart, nicht wonderfull.

 

Wie eine dieser Riesenkraken,

oder dieser fiesen Potentaten.

Wird man verschluckt und gefangen,

nichts den Monstern ist entgangen.

 

Karl, drehst du dich oder nicht,

egal, die Krake sieht dir in das Gesicht.

Zunächst rückten die Menschen alles raus,

zu spät nun merken sie, es ist aus.

 

Das Smartphone, langsam lässt ermatten,

man kämpft nur noch mit seinen Schatten.

Man ist durch und durch gescannt,

der große Bruder, der dich bestens kennt.

 

Karl, nun ist das Individuum vernichtet,

ein Ego gibt es nicht, wird nicht gesichtet.

Für uns ist alles wie weggenommen,

es ist Zeit, der neue Mensch muss kommen.

 

Für uns drei, ich ,Karl und Hippo,

wir waren einmal zeitweilig froh.

Die Sonne geht unter, an dem Firmament,

es ist so anders, man uns nicht mehr kennt.


-394- „Elefant wohin?“

 

Der Elefant sagt, er fällt mir sehr schwer,

wo kommen die Menschen alle her.

Diese großen Menschenbahnen,

lassen mich nichts Gutes ahnen.

 

Denn die Menschheit sieht es nicht ein,

für diese Massen ist die Erde zu klein.

Wie aus einer unendlichen Kluft,

erst das Kommen, dann die Gruft.

 

Man will sich hier doch wohlfühlen,

doch der Verlauf, ist zum Abkühlen.

Die schon länger sind auch da,

sagen ein na/ja, so wie es war.

 

Der Mensch rollt den Wunschzettel ein,

er sagt, bescheiden ist mein Sein.

Es ist auch meistens schnell vorbei,

Karl, sag mir, was zukünftig sei.

 

Die da gehen, waren einst gekommen,

all ihr Sein haben sie mit sich genommen.

Sie waren alt und sind verschwunden,

erstaunlich, wie sie dabei so ungebunden.

 

Karl, ich habe nicht das Ergebnis,

es muss wohl sein, ein Nacherlebnis.

Erst wenn im Tode sie gefangen,

könnte man die Antwort wohl erlangen.


-395- „Libellenwunder“

 

Der Elefant sagt, die Libelle ist ein Flieger,

Karl, für mich, Luftakrobaten-Sieger.

Sie fliegt still stehend, dann auf die Schnelle,

und dreht sich ruckzuck auf der Stelle.

 

Das zu jagende Insekt, ist sofort weg,

ehe die Gefahr, von ihm gecheckt.

Mit den riesigen Augen-Facetten,

war es nicht davor zu retten.

 

Die Libelle, diese rasanten Flieger,

gebärden sich, wie wilde Tiger.

Sie brauchen die Jagd auch nicht üben,

das muss an ihren Genen liegen.

 

Schon als Larve unter Wasser,

waren sie gleichwohl viel krasser.

Sie waren da, so sei`s gesagt,

mit ihren Zangen, schon auf der Jagd.

 

Die unvergleichbare Metamorphose,

brachte ihnen dann, die neue Pose.

Die Vier-Flügel-Technik machte sie sauer,

ich meine jeden dieser Flugzeugbauer.

 

Nur die Natur, kann so etwas erreichen,

gesucht wird noch, so ihres gleichen.

Leider werden die Libellen weichen,

es fehlt dem Nachwuchs, an den Teichen.


-396- „Zufrieden, bedingt“

 

Der Elefant sagt, gibt es das Zufrieden,

das Wort habe ich doch stets gemieden.

Es ist so, wie die Winde wehen,

sie blasen oft, und bleiben stehen.

 

Was hat das mit Wünschen denn zu tun?

Gleichfalls, sie kommen und sie ruh`n.

Die Zeit der Ruhe, die heißt zufrieden,

dann lässt man alle Wünsche liegen.

 

Und kaum hat man sich gerappelt,

wird sofort nach Änderung gezappelt.

Ich sage dir, ja lieber Karl,

Zufriedenheit ist wie ein Tal.

 

Das ist die Zeit, wenn alles steht,

dann kommt die Zeit, wo jeder fleht.

Wir müssen Wind und Sturm haben,

sonst wird das Zufrieden, uns begraben.

 

Es gibt somit nicht die Konstante,

es soll nicht sein, wie bei der Tante.

Bei ihr war alles, so wie abgebrochen,

sie vergaß sogar, sich etwas zu kochen.

 

Karl, ich will etwas zufrieden bleiben,

dabei das Ganze auch nicht übertreiben.

Das haben wir diskutiert, ganz groß,

ein Glück, ein Sturm, der geht jetzt los.


-397- „Neue Welt?“

 

Der Elefant sagt, Karl der Petrus lag in Ketten,

da wollte er die Welt noch retten.

Alle die mich hören und mich sehen,

sollten folgendes für sich verstehen.

 

Was ich sehe, ist so nichtig,

ich verstehe die Welt doch richtig.

Es fehlt jetzt und das auch jeder Zeit,

für uns die so wichtige Gerechtigkeit.

 

Das alles wird die Welt zerstören,

auf das Gerechte, muss man hören.

Es ist zu schaffen, eine Welt,

die neu ist, die Gerechtigkeit enthält.

 

So ist für mich als Petrus klar,

es bleibt nicht, wie es bis jetzt so war.

Ich habe für uns alle so bestellt,

die neue Erde und eine neue Welt.

 

2. Petrus 3:13


-398- „Botoxwahn“

 

Der Elefant sagt, Karl, wenn ich jemanden sah,

da wusste ich gleich, wer es ist und war.

Nun muss ich aber doch erkennen,

heute kann ich den Namen nicht mehr nennen.

 

Wie kommt es, dass mir die Probenden,

reihenweise, kommen sie mir abhanden.

Ich kann dir sagen, wieso sie sind hops,

sie sind geändert, denn sie spritzen Botox.

 

Ein Gesicht mit Falten, das war so die Norm,

es spiegelte des Lebens wahre Form.

Ein Eigentum, anfangs zunächst noch glatt,

schrittweise, das Leben es beschrieben hat.

 

Neu ist es, in der Moderne heute so,

das Gesicht soll sein, glatt wie ein Po.

Deshalb wird möglichst weggespritzt,

was individuell, man so selbst besitzt.

 

Es werden, wie bei den Phantasten,

geschaffen, gleiche plakative Masken.

Es geht die Mimik weg, verloren,

mit Botox wirst du neu geboren.

 

So marschieren sie, wie Schaufensterpuppen,

gleich und gleicher, diese Truppen.

Sie lächeln glatt, sind ohne Stirnesfalten,

alles Jugend, taff, gar keine Alten.

 

So wird mit Botox und mit Filler,

getötet das Alter, es ist ein Killer.

Und so stirbt man, dann mit Schwung,

man war nicht alt, im Tod sogar noch jung.


-399- „Das Warten“

 

Der Elefant sagt, Karl immer war er da,

ich wusste schon, wer er auch war.

Doch niemals hat er mich angesprochen,

ich weiß nur, er hat nicht gut gerochen.

 

Ich habe ihn auch stets ignoriert,

doch er hat  gar nichts so kapiert.

Er saß immer einfach nur da,

tat nichts, was immer auch geschah.

 

Ich kann nicht sagen, dass er störte,

doch wollte ich nicht, dass er mir gehörte.

Im Grunde war das Ganze sehr subtil,

ich gebe zu, er war mir doch zu viel.

 

Er sagte, er ist der Freund von jedermann,

im Grunde war er der, der alles kann.

Ich wusste doch, er ist ein Überflieger,

im Grunde doch, der letzte Sieger.

 

Das ewige Warten, seine Geduld,

war an meiner Ermüdung schuld.

Das Ganze ist irgendwie doch schlecht,

ich finde Karl, auch nicht gerecht.

 

Obwohl er nicht zu mir was sagte,

und ich ihn nicht einmal fragte.

Hörte ich, ich weiß, ganz leise,

„komm mit mir, auf eine Reise“.

 

Wir wollen nicht mehr gemeinsam warten,

wir besuchen einen schönen Garten.

Dort kannst du die Ewigkeiten tanken,

das sind für dich unendliche Gedanken.


-400- „Elefant immer“

 

Der Elefant sagt, Karl ich habe mich verrannt,

ich sage, egal was, Elefant.

Das hat zwar in seiner Kürze,

gewiss, so etwas, wie die Würze.

 

Es muss doch sein, so mit Verstand,

man sagt doch nicht, egal was, Elefant.

Ich hoffe, ja ich doch auch dachte,

dass dieser Ausspruch, Furore machte.

 

Und  tatsächlich, Karl ich es weiß,

dass da vieles ist ganz heiß.

So fand ich vieles ganz enorm,

und presste es, in Textesform.

 

Da half mir meine Stringenz,

etwas dabei auch, die Intelligenz.

Und immer, als ich mich da fragte,

kam zurück, der Elefant der sagte-

 

So versuchte ich weiter zu ergründen,

wo ist die Antwort wohl zu finden.

Und ich liebte und ich hasste,

oftmals aber gut, es dann passte.

 

Die Unvollkommenheit, war keine Frage,

kommt in jeder Antwort auch zu tage.

So ist die Weisheit oft verborgen,

Karl, das alles sind so meine Sorgen.