Gedicht 281-300 - scholz-manfred.de

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-281-   Elefant              „hilfreiche Intelligenz“

-282-   Elefant              „die kleinen helfen“

-283-   Elefant              „Philanthrop, wann?“

-284-   Elefant              „kein Spekulationserfolg“

-285-   Elefant              „lebt bequem“

-286-   Elefant             „falscher Liedtext“

-287-   Elefant              „Werteverfall“

-288-   Elefant              „Mensch und Affe?“

-289-   Elefant              „Atolle, einfach weg“

-290-   Elefant              „bescheiden sein, gefordert“

-291-   Elefant              „der Superfortschritt“

-292-   Elefant              „hat Schreiben nicht gelernt“

-293-   Elefant              „die Bilanz“

-294-   Elefant              „kann nicht Tiger“

-295-   Elefant              „der Disput“

-296-   Elefant              „fehl geleitet“

-297-   Elefant              „Figur, wie?“

-298-   Elefant              „Geschlechtsorientierung“

-299-   Elefant              „Endstation Tod?“

-300-   Elefant              „Gedicht 300“


-281- „hilfreiche Intelligenz“

 

Der Elefant sagt, Karl bezweifele nicht meine Intelligenz,

ich sagte, dass du so viel verkennst.

Ich habe zwar manchmal so einen Tick,

doch immerhin studierte ich Physik.

 

Der Einstein, war wirklich en vogue,

die Realivität, die machte mich so froh.

Auch die Formel, E = m x c  Quadrat,

finde ich einleuchtend und sehr smart.

 

Mit Newton habe ich angefangen,

die Gravität habe ich fast übergangen.

Vieles war mir einfach nur profan,

das wuppte ich, mit viel Elan.

 

Zurzeit steht für mich nur fest,

ich muss viel leisten, für das GPS.

Die Satelliten sind mir sehr nah,

im Cyberkrieg sehe ich die Gefahr.

 

So ist die reine Theorie und Lehre,

nicht mehr das, was ich verehre.

Ich reduziere heute alles auf Vernunft,

es geht mir doch um die Zukunft.

 

So Karl, seit längerem ich kapiere,

es ist notwendig, dass ich marschiere.

Sie doch, ich bin sehr aufgeklärt,

denn das Handeln heute ist verkehrt.

 

Die Intelligenz und die Physik,

hilft allen wirklich nur ein Stück.

Mit allem kannst du auch gut sorgen,

leider kannst du damit auch morden.


-282- „die Kleinen helfen“

 

Der Elefant sagt, leider ist es nun geschehen,

ich kann wirklich nicht mehr sehen.

Ein Skarabäus ist so, wie ich glaube,

mir geflogen in das Auge.

 

Das ist wirklich ein Malheur,

es ist so, ich sehe klar nicht mehr.

Ich bat den Madenhacker, der sehr nett,

mache mir diesen Käfer schnell weg.

 

Der lebt doch nur auf Elefantenmist,

es ist nicht gut, dass er das isst.

Nun hacke diesen Skarabäus weg,

du hast dafür doch das Besteck.

 

Der Madenhacker war auch sehr geschickt,

der entfernte dieses miese Stück.

Als Elefant muss ich nun zugeben,

die Kleinen gehören doch zum Leben.

 

Als Elefant ist man doch angewiesen,

mal auf den Einen, oder mal auf Diesen.

Sehr große Kräfte sind mir angenehm,

doch sie nützen nicht, beim schlechten Seh`n.

 

Drum übe ich Freundschaft, mit den Meinen,

vor allem nunmehr mit den Kleinen.

Vereint in diesem komplexen System,

löst man am besten das Problem.


-283- „Philanthrop, wann?“

 

Der Elefant sagt, ich bekomme viel Lob,

man sieht in mir den Philanthrop.

Sie sagen, dass sie haben erkannt,

ich wäre anderen so zugewandt.

 

Ich finde es, es ist wirklich schön,

dass andere mich doch so seh`n.

Doch das ist kein Null-Summenspiel,

tatsächlich kostet mich das sehr viel.

 

Mir kommt nun manchmal der Verdacht,

so mancher es bequem sich macht.

Der denkt, der Philanthrop kann geben,

er aber macht sich ein schönes Leben.

 

Jetzt schaue ich genauer hin,

dass ich dabei nicht der Dumme bin.

Ist Anstrengung von mir nicht zu sehen,

dann sollen sie doch ihrer Wege gehen.

 

All was man tut, soll eingebunden,

kein Helfen für die Gesunden.

Der Sozialstaat kommt dort ins Wanken,

findet das Soziale keine Schranken.

 

Drum ist für uns nur eine Chance,

wenn alles bleibt in der Balance.

Das Abzocken von Philanthropen,

das machen allenfalls nur die Despoten.


-284- „kein Spekulationserfolg“

 

Der Elefant sagt, ich mit meinen Devisen,

durchlebe nur noch viele Krisen.

Das Ganze hat für mich so keinen Sinn,

mir fehlt das feeling für Gewinn.

 

Statt dass dauerhaft die Kurse steigen,

fingen sich die Kurse an zu neigen.

Statt Gewinn, der zu verbrauchen ist,

ist die ganze Sache Mist.

 

Im Gegenteil, ich muss jetzt finden,

das Portfolio ist am Verschwinden.

Mein Gefühl, das ist kein Frohlocken,

ich kann nicht, erfolgreich zocken.

 

So sehr ich mich auch bemühte,

auf dem Gebiet, bin ich die Niete.

Als Arbeiter in unserem System,

soll ich den Profanen nur nachgeh`n.

 

Das Einzige, was ich so erbe,

ist der Lohn für mein Gewerbe.

Man sagt, wir geben es dir,

das Geld, das dir gebührt, Hartz 4.


-285- „lebt bequem“

 

Der Elefant sagt, Karl bin ich nicht enorm?

Karl sagt, leider bist du nicht in Form,

bisher hielt ich auf dich die großen Stücke,

aber jetzt gleichst du, mehr einer Mücke.

 

Du hast dein Training nicht gemacht,

deine Muskeln sind daher erschlafft.

Dein Rüssel kann nicht fest zupacken,

die Kokosnuss kannst du nicht knacken.

 

Die Erdmännchen, die lachen sich schon weg,

und zollen dir keinen Respekt.

Sie wollten wählen dich zum König,

doch daran lag dir, offensichtlich wenig.

 

Das alles ist für dich doch nicht normal,

du sprichst fortwährend, von dem tiefen Tal.

Ich sage dir, wache endlich auf,

das nimmt doch einen bösen Verlauf.

 

Nimm etwas von dem Traubensaft,

mach etwas, was dir Kraft verschafft.

Ich denke an den Iron-Mann,

dieses Training bringt dich dann voran.

 

Nein, Karl, als Elefant lieb ich`s gemütlich,

am liebsten, tue ich mich am Essen gütlich.

Ein wohlgenährter strammer Bauch,

ist gut, der gefällt mir auch.

 

Als Karl sage ich es dir auf diese Weise,

bekommst du die Kuh nicht von dem Eise.

Das Enorm, das ist jetzt passee,

ein Faultier bist du, das tut weh.


-286- „falscher Liedtext“

 

Der Elefant sang immer wieder,

seine altbekannten Lieder.

Dabei das und auch mal dies,

da war wohl etwas von den Nazis.

 

Da er Jahrgang, ich weiß es nicht,

aber glaube es war um Mitte dreißig.

Doch die heute sind sehr schlau,

sofort sperrte man ihn in den Bau.

 

Da steht heraus aus altem Sumpf,

ein wirklich alter Nazistumpf.

Dem Liedersänger war nicht klar,

er ahnte nicht, er war Gefahr.

 

Man untersuchte seinen Lebenslauf,

man fand nichts richtiges, was darauf

hinwies, dass er ein System war braun,

man sagte nur, wir glaubens kaum.

 

Doch wieder war es angesagt,

dass nicht zu viel man sagt und fragt.

Selbst Lieder sind zu überdenken,

will man Verdacht nicht auf sich lenken.

 

Seitdem sucht er das Lied gut aus,

singt nur von Biene und der Maus.

Und hofft, dass er dabei  nicht stoppt,

sonst hat er wieder alles schnell verbockt.


-287- „Werteverfall“

 

Der Elefant sagt, ich bin nun sehr erschreckt,

so plötzlich habe ich`s entdeckt,

warum bei all dem Talk-Gesabbel,

die Welt ertrinkt im steten Trouble.

 

Ich sehe, es ist so viel wie`s geht,

der Maßstab völlig umgedreht.

Man spricht andauernd von den Werten,

doch man hilft dabei den Verkehrten.

 

Dies alles ist doch damit geboren,

das der Respekt zum Andern ging verloren.

Alles wird gleich und gleicher gemacht,

doch nur mit Autorität man etwas schafft.

 

Die Kinder heute, so stark auch dominieren,

selbst wenn sie krabbeln noch auf Vieren.

Sie sagen auch “klein gegen groß“,

was ist denn in den Gehirnen los.

 

Auch Schwule und die obszönen Paare,

behandelt man, als Prämiumware.

Was man als perverses Verhalten versteht,

ist leider heute up to date.

 

Da marschieren diese alternativen Gruppen,

wie obszön drapierte Puppen.

Es müsste sein, dass jeder flieht,

aber nein, es ist die Christopher Street.

 

Die Probleme entstehen aus den Werten,

besonders aus Autoritäten, den verkehrten.

Nun fällt mir ein, die alte Tante,

die sagte, da fehlt die klare Kante.


-288- „Mensch und Affe?“

 

Der Elefant sagt, Karl das war nicht schön,

da habe ich doch folgendes geseh`n.

Ich dachte, dass der Mensch erschaffen,

dann sah ich ihn, mit einem Affen.

 

Zuerst mit einem krummen Gang,

ganz langsam hat er dann erkannt,

er muss sich von den Affen mal befrei`n,

muss aufrecht gehen, um ein Mensch zu sein.

 

Der musste wohl wissen, Affen haben es schwer,

als Mensch erreicht man doch viel mehr.

Und glaubt, dass Gene und Hormone,

schon immer wussten, was sich lohne.

 

Doch was ich sehe, ist doch perfekt,

wie haben all die Wesen, denn entdeckt,

dass eine Entwicklung so stattfindet,

die jede Art perfekt einbindet.

 

Wenn jedes mit jedem sich bedingt,

so ist es die Affentheorie, die da hinkt.

Der Darwin hat es so wohl nicht gesagt,

nur mal die Anpassung hinterfragt.

 

Es ist wirklich nicht so, wie ich meine,

dass alles was es gibt, kommt von alleine.

Karl, man erreicht nicht selbst, was vollkommen,

schnell ist der Glaube weggenommen.

 

Nun denken wir beide einmal nach,

keine Affenahnen zu haben, ist das Schmach?

Wie gesagt, wir glauben in der  Konsequenz,

es gilt ein Schöpfungswerk der Intelligenz.

 

1.Mose 1:1


-289- „Atolle einfach weg“

 

Der Elefant sagt, Karl das will ich nie,

nein, niemals nach Kiribati.

Die Inselwelt ist verstreut in kleinen Haufen,

und da würde ich mich verlaufen.

 

Das Ganze ist wie ein Gehege,

nur die krummen Urwaldwege,

und wenn ich es genau studiere,

fremde Pflanzen, fremde Tiere.

 

Die Inseln sind am Äquator verteilt,

von Kiribati zu Bikini man dann eilt.

Diese Inseln Klein- Atolle,

spielen für mich keine Rolle.

 

Ich käme niemals allein nach Kiribati,

doch die Amis sagten, it is a wonderfull sea.

Auf Bikini, wir die Bomben werfen,

und am Ergebnis unsere Sinne schärfen.

 

Die Paradiese gehen damit verloren,

der „fall out“  war nun schnell geboren.

Die Insulaner waren dem nicht gewachsen,

sie gehörten nicht zu den Mächte-Achsen.

 

So ist es, wenn man klein und friedlich,

dann finden Große einen niedlich.

Und scheren sich dann nur einen Dreck,

sie bomben Insulaner einfach weg.

 

Und schon ist ein Atoll verschwunden,

wen interessieren solche Wunden?

Die Mächte, die im Weltgeschehen baden,

sind der Welt von großem Schaden.


-290- „bescheiden sein, gefordert“

 

Der Elefant sagt, Karl du willst stets dominieren,

nur weil du meinst, ich gehe nur auf Vieren.

Und du gehst auf zwei Beinen,

dass erhebt dich so, über unser einen.

 

Du verkennst auf unserer Welt,

ist man nicht auf sich allein gestellt.

Gehe doch einmal in die Sahara,

da ist es so, als wenn keiner da war.

 

Immer nur die Nase hoch, noch mehr,

wo hast du das wohl bloß her.

Du meinst, das ist doch wirklich was,

zwei Beine, das ist Upperclass.

 

Jetzt sah ich dort am Rhein,

da stand ein Storch auf einem Bein.

Weil er im Kopf bekam den Drall,

da lag er plötzlich da, im freien Fall.

 

Wenn du so weiter pflegst, den Tick,

wird dir bald gelten, gleich Geschick.

Du musst die Erdenhaftung pflegen,

dein Dünkel ist dir nicht zum Segen.

 

Darum laufe meinetwegen mit den Zwei,

da sieh, der Hund hat wohl nur Drei.

Nein, der hat das eine angewinkelt,

dass kommt davon, weil er oft pinkelt.

 

Im Übrigen war es doch klar,

die Freundschaft bleibt, so wie sie war.

Karl, du hörst jetzt auf mit dem Getue,

und wir sparzieren jetzt in Ruhe.


-291- „der Superfortschritt“

 

Der Elefant sagt, Karl was soll das heißen,

die 4.0 sollte mich mitreißen.

Man sagt, es gilt für einen jeden,

sonst kann er in Zukunft nicht mitreden.

 

Das ist die große Stufe, des Digitalen,

die umfasst die exklusivsten der Gebaren.

Da gilt es alles Wissen, Steuern, Manipulieren,

man ist exzellent beim Generieren.

 

Und jeder der 4.0 nicht will,

für den wird es ganz plötzlich still.

Ist abgehängt von der Community,

die Zukunft es gibt für dich sie nie.

 

So ist der Arme ganz verdattert,

hat er bisher umsonst gerackert?

Was tu ich nur, ich muss beweisen,

ich gehöre doch nicht zum alten Eisen.

 

Drum nehme ich mir einen Coach,

und marschiere auf die Zukunft los.

Vielleicht bin ich auch so profunde,

dass ich mit 5.0 noch 4.0 überrunde.

 

Karl, meinst du nicht ein Elefant,

der wird so schnell doch nicht verbrannt.

Der haut ganz locker, eine 5.0 heraus,

da sehen die 4.0-er alt dann aus.


-292- „hat Schreiben nicht gelernt“

 

Der Elefant sagt, wieso kann der nicht schreiben,

Karl sagt, dann lässt er es eben bleiben.

Doch mich interessiert das immanent,

warum auf diesem Gebiet es klemmt.

 

Doch er war doch ganz honorig,

aber für`s Schreiben fehlt ihm die Motorik.

Seine blöden Tastprogramme,

die des Computers sind die Panne.

 

Er war so einseitig fixiert,

damit hat er es auch nicht kapiert.

Die ganze Eleganz der Schrift,

die hat ihn völlig down geshift.

 

Sein ganzes mühsames Gekrakel,

war ein einziges Schreibdebakel.

Und darüber weiter, wie verhext,

war bei jedem Wort ein Klecks.

 

Ja, da sage ich, wirklich arm dran,

der kann keinen Liebesbrief, o Mann.

Mit he Puppe und anderen Gesten,

kommt er den Doofen  wohl am nächsten.

 

Der Karl, wollte ihn nicht verunken,

beim Fernsehquiz, sah Karl ihn punkten.

Doch als er dann dort sollte schreiben,

da ließ er das Quiz doch lieber bleiben.

 

Man sollte das Schreiben wirklich lernen,

sonst geht es aus, das Licht  der Laternen.


-293- „die Bilanz“

 

Der Elefant sagt, damit ich klüger werde,

schicke ich meinen Geist über die Erde.

Der soll so schnell raus finden,

und möglichst vieles tief ergründen.

 

Darum, als dieser Geist los fliegt,

sah er leider schnell den Krieg.

Die Sonne war so schön, so rot,

doch vielerorts zu viel vom Tod.

 

Da gibt es dann nichts zu verstehen,

der Geist fragt, muss das so gehen.

Wo ist die Perspektive, die ich liebe,

ich suche mehr die Ölbaum-Triebe.

 

Nicht, dass die Menschen sich vermehren,

sie sollen das Gute auch begehren.

Der Geist sah auf der Erde gut verteilt,

wenn jeder bei dem Seinen weilt.

 

Doch die Gier, ein schlimmer Hund,

ist für das Schlechte, wohl der Grund.

Der Geist, der musste höllisch aufpassen,

die Gier versuchte ihn zu fassen.

 

So ging er schief, der Erdenflug,

der Geist, der hatte schnell genug.

Nun sitzt er wieder hier bei mir,

und wagt sich nicht mehr vor die Tür.


-294- „kann nicht Tiger“

 

Der Elefant sagt, ich bin wirklich zu bieder,

am liebsten wäre ich ein Tiger.

Ich hätte lange Zähne, so zum Reißen,

ich könnte kraftvoll, um mich beißen.

 

Im Springen wäre ich die Extra-Nummer,

doch mein Springen macht mir Kummer.

Man hätte vor mir mehr Respekt,

und hätte sich vor mir erschreckt.

 

Stattdessen bin ich, so mein Erscheinen,

ein Fels, nur  auf  vier Säulenbeinen.

Das Finstere,  und die dynamische Kraft,

die habe als Elefant  ich nie geschafft.

 

Ein Tiger ist so plötzlich da,

man weiß gar nicht, wo er gewesen war.

Als Elefant kann ich mich kaum verstecken,

bin zu sehen, selbst hinter großen Hecken.

 

Als Karl sag ich, höre auf mit Winseln,

sonst lass ich dich noch bunt anpinseln.

Mit Streifen wird sich bei dir nichts ändern,

he, sagt man, der Elefant mit neu Gewändern.

 

Im Grunde fehlt dir alles das,

was einen Tiger aus so macht.

Letzt wolltest du den Tiger machen,

drauf fingen alle an, sehr laut zu lachen.


-295- „der Disput“

 

Der Elefant der sagt, man sagte mir,

meine Haut ist so wie Sandpapier.

Doch mit der Kröte bin ich einig,

ich sagte ihr, du bist zu schleimig.

 

Die sagte, der Schleim ist mir ein Segen,

beschützt mich gänzlich vor dem Regen.

Das Sandpapier, so das als Schutz,

wäre für mich von keinem Nutz`.

 

Der Elefant, der dachte nach,

ein Schleimelefant, nein, welche Schmach.

Doch wechselte ich von der Savanne,

im Urwald regnet es, die volle Kanne.

 

So ist das Habitat sehr wichtig,

nicht überall ist man auch richtig.

Und meistens, man sich nicht beschwert,

bleibt man dort, wo man hingehört.

 

Die Unterhaltung fanden beide blöde,

sie sagten zu einander, du bist öde.

Sie trennten sich und waren froh,

man hörte nur, nicht mein Niveau.


-296- „fehlgeleitet“

 

Der Elefant sagt, das bringt mich in Rage,

wieder wird erzeugt, so eine Blase.

Man kann es wirklich nicht erdulden,

ein Volk, das hat so keine Schulden.

 

Sie hauen die Kredite nur so raus,

es stöhnt die Hypothek auf jedem Haus.

Die meisten werden dabei krank,

denn bei diesem Geld, da gibt es Zank.

 

Über allem, schwebt der böse Geist,

muss alles haben, er anpreist.

Und die nicht geübt im Kalkulieren,

sind so schmählich am  Abschmieren.

 

Wenn einer kommt und sagt „ Vorsicht“,

„aber bitte hört auf ihn doch nicht“.

So sagen all die mit den Programmen,

wir leben doch, von diesen Klammen.

 

So ist man dreist und findet fesch,

die Lösung für uns, ist der Crash.

Ist das Tohuwabohu dann groß,

ist das für sie, das große Los.


-297- „Figur wie?“

 

Der Elefant sagt, jetzt habe ich mich erschrocken,

ich fand das ist ein dicker Brocken.

Ich sagte zu ihm, „zu viel Gewicht“,

der antwortete, darum habe ich auch Gicht.

 

Ich selber bin auch nicht ganz leicht,

mit Pilates habe ich etwas erreicht.

Ich hampelte in einer Gruppe rum,

zum Schluss war es mir doch zu dumm.

 

Drum erinnerte ich mich an Großmutter,

die sagte, es liege an dem guten Futter.

Auch an deiner eintönigen Umgebung,

und deshalb an der wenigen Bewegung.

 

Deshalb sage ich, dir frei ins Gesicht,

du isst zu viel, das bringt Gewicht.

Versuch es einmal, mit der Diät,

es ist für dich noch nicht zu spät.

 

Ich nehme dich mit, dann hast du Ahnung,

von der gesunden Essensplanung.

Und beide, die wir hier so sitzen,

müssen lernen, viel mehr zu flitzen.

 

Denn meine Oma die war schlank,

und auch nicht mit der Gicht so krank.

Nach einem halben Jahr wär`s schön,

dich mit einer besseren Figur zu sehn.

 

Als dicker Brocken, fasse doch Mut,

der Rat vom Elefanten, der ist gut.

Das Gewicht von mir, das schaffst du locker,

die Figur von mir, die ist viel propper.


-298- „Geschlechtsorientierung“

 

Der Elefant sagt, es bedrückt mich sehr,

mit meiner Meinung liege ich immer quer.

Den Mainstream bekomme ich nicht,

meist passt dazu nicht mein Gedicht.

 

Z.B. bin ich bei den Werten,

zum Mainstream immer bei den Verkehrten.

Die mit dem Genderwahn, sie sagen heute,

es gibt wohl nur die Homo-Leute.

 

Die Tumben schreien, wie Beck und Roth,

NEIN - Unterschiede die sind tot.

Wir sind bei allem, ob vorn oder hinten,

wir machen sie zu Gleichgesinnten.

 

Ob Ehe oder sonst noch was,

für sie heißt es, Hauptsache Spaß.

Ob Vater und Mutter, Hauptsache zwei,

die Homos sind überall mit dabei.

 

Ich finde den Mainstream irre,

muss aufpassen, dass ich nicht verwirre.

Ob Mann oder Frau, es ist ein Muss,

fehlt es, überkommt mich der Verdruss.

 

Wenn es dem Minister der Justiz egal,

sage ich dazu dann allemal,

es ist also, wie es auch sei,

der Mainstream geht mir am Arsch vorbei.


-299- „Endstation Tod?“

 

Der Elefant sagt, wie? „er ist gegangen“,

mit dem konnte ich nichts anfangen.

Erst, als ich vorsichtig intervenierte,

war es so, dass ich den Satz kapierte.

 

Nun meinten sie tatsächlich, sehr mit Sorgen,

„er ist vor kurzem erst gestorben“.

Die Worte, sie deuteten so keine Trauer,

sonst spricht man von dem Tod genauer.

 

Jetzt sage ich meinem Freund, dem Karl,

mir ist das so Gehörte zu banal.

Ich meine, es wäre hier vielmehr gefragt,

was Jesus über den Tod aussagt.

 

Er sprach zu diesem traurigen Geschehen,

doch wir werden  Auferstehung sehen.

Der Tod mit aller seiner Vehemenz,

ist nicht für uns die letzte Konsequenz.

 

„Wundert euch nicht, denn es wird es geben,

durch Jesus kommt das ewige Leben.“

Am letzten aller der Menschentage,

glaubt bitte daran, was ich euch sage.

 

Es ist beim Sterben, also zu unterstreichen,

ihr werdet eine neue Welt erreichen.

Wir werden dann das Überwinden,

den Tod, ererbt durch Adams Sünden.

 

Johannes 5:28,29


„Gedicht 300“

 

Der Elefant sagt, jetzt bin ich verwundert,

das Gedicht von mir, hat die 300.

Dabei sind einige so etwas verrückt,

und hin und wieder, eines auch geglückt.

 

Ich habe so manches ausgesprochen,

so manches, habe ich einfach nur gerochen.

Die Qualität war oft etwas- la-la,

doch Erkenntnis war dabei auch da.

 

So wie sich die Ereignisse überwerfen,

gilt deshalb, den Geist zu stärken.

Das Meiste ist auch so und öde,

und viele der Probanten blöde.

 

Als Elefant mit meinem Freund Karl,

dachte ich, sie alle sind so phänomenal.

Die Großen, die uns wollen leiten,

o`weh, sie produzieren laufend Pleiten.

 

Sie sind so gar nicht qualifiziert,

aber werden von uns hoch dotiert.

Haben nicht das nötige Geschick,

überhaupt, fehlt  ihnen der Durchblick.

 

So ist es für uns, wirklich ein Jammer,

die Welt wird zu einer Folterkammer.

Wir steuern, wie gesagt, -so la-la,

wie Has` und Igel, wer ist erster da.

 

Das Gedicht, die 300 ist genannt,

nun lege ich, als Elefant , mich entspannt,

und warte, auf der faulen Haut,

wie wird darauf wohl aufgebaut.